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  • Embrace Life

    Geschrieben am 8. Februar 2010 Peter Keine Kommentare

    Werbung für Sicherheitsthemen beim Autofahren gibt sich hierzulande ja meist eher als Schocktherapie: Todesanzeigen auf Plakatwänden, Unfallfotos, ernst dreinblickende OP-Teams (”rasen Sie, wir kümmern uns um den Rest”). Das Thema Sicherheit ist ernst, der Autofahrer an sich offensichtlich unvernünftig und muss immer wieder zu seinem Glück ermahnt, geschockt, erzogen werden. Es scheint nicht wirklich im Denkhorizont der Macher zu liegen, dass man das Thema auch ganz anders angehen könnte: Positiv, emotional, ergreifend, herzerwärmend, ohne Worte. Die britische Initiative “Sussex Safer Roads” stellt einen Spot vor, der meines Erachtens nach wesentlich nachhaltiger wirken dürfte, da er das Thema Sicherheitsgurt positiv emotional umsetzt und dabei das Kunststück hinbekommt, zu Tränen zu rühren ohne zu nerven. Ein Paradebeispiel dafür, wie man durch geschickten Perspektivwechsel ein trockenes, ernstes Thema geschickt beleben und nachhaltig Wirkung erzielen kann. Thumbs up!

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  • Wahnwitz zum Wochenende: Beardyman live at The Underbelly

    Geschrieben am 5. Februar 2010 Peter Keine Kommentare

    Wir haben hier schon einiges präsentiert, was Menchen mit ihrer Stimme anstellen können, unter anderem Dub FX, der mit seiner Mischung aus Beatboxing und Vocals komplette Songs aufbaut. Nun finde ich hier eine Performance des britischen Künstlers Beardyman, der in seinen Shows die Elemente Stand Up Comedy, Beatboxing und Houseparty mixt. Unfassbar kreative und immer wieder überraschende 58 Minuten. Genau das Richtige zum Wochenende! Enjoy!

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  • Narrative Brand Planning oder Where’s the drama?

    Geschrieben am 4. Februar 2010 Nicole Keine Kommentare

    Exposé zu “Narrative Brand Planning” by Frank Otto Dietrich und Ralf Dieter Schmidt-Bleeker http://www.narrativebrandplanning.com/

    Marken haben in unserer heutigen Welt immer mehr Bedeutung für den Konsumenten – sie sorgen für Erzählungen untereinander und werden so zu Geschichten. Ähnlich wie Texten kann man Marken deshalb eine Struktur zuschreiben. Eine gute Struktur entscheidet dann, ob daraus eine Geschichte werden kann, die weitererzählt wird oder nicht.

    Soweit so gut – dass Storytelling die Markenkommunikation der Zukunft prägt, steht nun schon seit Längerem im Raum.

    Narrative Brand Planning, der neue Markenführungsansatz laut Frank Otto Dietrich und Ralf Dieter Schmidt-Bleeker allerdings geht noch weiter und verlangt Spannung als wesentliches Element einer Geschichte bzw. Marke, um weitererzählt zu werden – Spannung im Sinne von Konflikten.

    Konflikte seien also essentiell für die Bedeutung von Marken – where’s the drama?

    Case: American Apparel:

    Ein verantwortungsbewusstes Unternehmen, das auf heimische Produktion setzt und sich für die Rechte seiner Arbeitnehmer einsetzt – politisch korrekte Mode könnte man sagen. Die Werbekampagnen zeigen mehr oder weniger die eigene Kundschaft, d.h. junge Mädels – die sich dann allerdings in sexy Höschen und Strümpfen auf Sofas, Betten oder Autorücksitzen räkeln.

    7445-1_american-apparel-webad-StretchLaceDiamondGridBodysuitA-120309 Sex entpuppt sich als weiteres festes Element der   Vermarktungsstrategie, die von Gründer Dov Charney voll gelebt wird.

    Nicht selten überrascht er Reporter mit spontan öffentlichem Onanieren oder trifft Entscheidungen in Unterhose.

    Und warum scheint gerade dies zu funktionieren?

    Der Widerspruch macht hier das Unternehmen interessant. Die moralische Instanz der Modeindustrie vs. Dov Charney mit Unmoral als Lebensmotto.

    „Legalize L.A.“ findet in der einen Richtung Anklang sowie provozierend sexy Werbemotive in der völlig anderen Richtung punkten. Für den Konsumenten entsteht ein Paradoxon – und gerade dies macht den Reiz aus – es entsteht ein Konflikt – eben dieses Spannungselement, das Narrative Brand Planning beschreibt.

    Mit der Annahme, dass Konflikte essentiell für gute Geschichten (über Marken) sind, behauptet Narrative Brand Planning sogar, dass Marken, die Konflikte mit einbeziehen, in Zukunft mehr Stabilität haben werden.

    Wir können also gespannt sein auf die Zukunft der Markenwelt!

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  • von iPads und … ehm … gitPads…!?!

    Geschrieben am 2. Februar 2010 Peter 1 Kommentar

    iPad DJ App

    Während alle Welt sich den Kopf darüber zerbricht, ob das iPad von Apple den nun das neue Wunderding oder der größte Quatsch aller Zeiten ist, präsentiert die de:Bug bereits eine erste DJ-App für das Gerät – meiner Meinung nach eine sinnvoll mögliche Anwendung für das Gerät. Sieht noch etwas holperig aus, könnte aber einiges an Potenzial haben. Es bleibt abzuwarten, was die Entwickler aus der neuen Plattform noch rausholen.

    Was man noch so alles mit Touch Screens anstellen kann, zeigen die Entwickler von Misa-Digital, mit ihrer Touch-Screen kontrollierten – äh – ja was eigentlich? Hm… eigentlich ist es ein wie eine Gitarre zu spielender Synthesizer, der mittes eines Touchscreens gesteuert wird. Die linke Hand bewegt sich wie auf einem Gitarrengriffbrett und legt so Tonhöhen, Akkorde etc. fest. Die rechte steuert auf dem Touchscreen, was mit den Tönen passiert. Hat vielleicht nicht ganz so große Marktchancen wie das Apple-Gerät ist aber schlicht… awesome…

    Misa Digital Controler

    Ausserdem zeigt die Entwicklung von Misa Digital aus Australien, dass das beste Rezept für einen viralen Erfolg immer noch ein sexy und kontrovers diskutierbares PRODUKT ist, wie sich der Kollege Roland Kühl-v.Puttkammer vom Werbeblogger freut… Das Produktvideo hat bereits über 1 Mio Abrufe und die Kommentare rangieren von “must have” bis “sucks”. Aber seht selbst…

    Videos nach dem *click

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  • Pause!!!

    Geschrieben am 28. Januar 2010 Peter 1 Kommentar

    Firstperson TetrisAuch im härtesten Agenturalltag braucht es von Zeit zu Zeit eine Pause. Da Spiele auf dem Rechner dem geliebten Arbeitgeber mitunter schwer zu vermitteln sind, bieten sich Browserbasierte Varianten an, um sich mal kurz auf andere Gedanken zu bringen – irgendwie fehlt für Yoga ja dann doch meistens die Ruhe… Prima ist diese Variante des Klassikers Tetris, das in der Handhabung an frühe First Person Adventure Games erinnert. Firstperson Tetris. Es liefert gleichzeitig den Nachweis, wieso die Macher von Game-Musik mitunter mehr Schaden an der kulturellen Entwicklung der  Menschheit anrichten, als es die Bildzeitung je könnte… also besser Ton ausschalten… Sehr zu empfehlen ist der Nachtmodus!

    +++ Der Laustark Drogenbeauftragte warnt: dieses Spiel kann süchtig machen! +++

    Klick also auf eigenes Risiko: Firstperson Tetris

    Ehem… He! Haaaallo! Weiterarbeiten nicht vergessen!!!

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  • Reisetip zum Wochenende: Gitarrenfinken in London

    Geschrieben am 22. Januar 2010 Peter Keine Kommentare

    Gitarrenfinken in LondonZum Wochenende ein Reisetip für eine Ausstellung, die ab dem 27.02.2010 in London stattfinden wird. Der französische Künstler, Musiker und Komponist Céleste Boursier-Mougenot arbeitet im Grenzbereich zwischen Musik und bildender Kunst. Für Installationen “Instrumentalisiert” er auch schon mal einen Schwarm Zebrafinken, die dann auf E-Gitarren Sounds produzieren, die der legendären Gang of Four würdig sind und dennoch eine geradezu meditative Stimmung verbreiten… Aber seht selbst, nach dem *click

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  • Drogenberatung mit… Höcker

    Geschrieben am 21. Januar 2010 Peter Keine Kommentare

    Das Drogenberatung weder schockierend, gestellt aufrüttelnd oder unappetitlich sein muss, zeigt wunderschön dieses in eher lyrischen Bildern gefilmtes Video der australischen Drogenberatung. Geschichte und Setting sind gezielt gegen das Thema gewählt, trotzdem wird klar und mit hohem Erinnerungswert dargestellt, worum es geht, ohne dass dies plakativ gerät. Super!

    YouTube Preview Image

    (via)

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  • Ninja-Unboxing

    Geschrieben am 20. Januar 2010 Peter 1 Kommentar

    Noch nie von Patrick BoivinNinja Unboxing by Patrick Boivin gehört? Das sollte so nicht bleiben. Der Frankokanadische Video- und Animationskünstler hat u.a. ein sich derzeit viral verbreitendes Video geschaffen, in dem drei animierte Mini-Ninjas in bester Ninja-Art ein Nexus One auspacken. Leider wird der finale Verteilungskampf nicht gezeigt – aber da lag der Schwerpunkt sicher auf dem Produkt. Großartig gemacht, unterhaltsam und doch eindeutige Werbebotschaft. Dass er allerdings auch ganz anders kann, zeigt Boivin in einem anderen Video, wie die Kollegen vom Werbeblogger zeigen. Aber jetzt erstmal: Mini-Ninja-Nexus-Unboxing-HIIAH!!!  *click

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  • Atemberaubend fotorealistisches CG-Video

    Geschrieben am 13. Januar 2010 Peter Keine Kommentare

    Third&SeventhEigentlich geht es in unserem Blog ja vorrangig um Musik- und Werberelevante Themen, allerdings können wir euch dieses unfassbare Showreal von Alex Roman nicht vorenthalten (immerhin hat er auch die Musik selbst editiert… ;-) )

    Beim Anschauen des Videos sollte man im Kopf haben, dass es wirklich KOMPLETT, also ganz und gar animiert ist. Sicherlich gibt es die eine oder andere Vorlage, die nicht am Computer entwickelt wurde, wie der Künstler in den Kommentaren zu seinem Video auf Vimeo selbst herausstellt:

    “I think i must make it clear. There are a few non-CG elements in the shortfilm: photographer (shot on greenscreen), pigeons, timelapsed growing flowers, flying airplane and sky backgrounds.”

    Vor dem Hintergrund dieses “Geständnisses” seht euch das Video an. Man fragt sich unwillkürlich, was man mit dieser Technik alles anstellen kann und nicht jede Antwort gefällt mir. Dieses Video jedoch ist schlicht atemberaubend schön. Bitte möglichst im Fullscreen Modus ansehen…

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  • FRÜHSTYLE

    Geschrieben am 13. Januar 2010 lautstark Keine Kommentare

    Die neue Frühstyle am 19.01. nimmt gleich zwei Locations in Beschlag. Erst das Open Air (!) Konzert von Beat!Beat!Beat! unter dem kleinen überdachten Vorplatz gegenüber von Franta (Maastrichter Str. 10/Ecke Brabanter Str.) und danach geht’s glücklich und mit roten Bäckchen weiter in der Barracuda Bar mit Pillepopstar.

    fruehstyle_januar_openair_barracuda

    Weitere Infos unter fruehstyler.de

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