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Aber Sophie…!?!?
Geschrieben am 25. Februar 2010 Keine Kommentare
Renault Frankreich vermittelt mir gerade das Gefühl in einem Werbe-Spot Entwicklungsland zu leben. Nicht dass der Spot herausragende tricktechnische oder sonstige ästhetische Massstäbe setzt oder durch besonders clevere Schnitte glänzte. Eigentlich ist er ganz konvenionell gemacht. Was mich umgeworfen hat, ist wie elegant hier mit einer frechen kleinen Story Werbung gemacht wird, die das Auto in einem Spot sowohl für Senioren als auch für junge Erwachsene positioniert, und das einfach nur mit dem Satz: “Aber Sophie…!?!? Seit wann magst du Erdbeeren?” Wenn so eine coole Oma Twingo fährt, kann das kein schlechtes Auto sein… Video nach dem Klick! -
Fake Ad: Nolan’s Cheddar
Geschrieben am 24. Februar 2010 Keine Kommentare
Schon mal was von Nolan’s Cheddar gehört? Ich gebe zu, dass mir dieser Käse bislang gänzlich unbekannt war. Anscheinend wird er mit dem Claim “Seriously Strong” vermarktet… Well, wenn es ihn denn gäbe. Es gibt ihn aber nur in der Vorstellungswelt von John Nolan, einem Trickfilmer und Animatronics-Experten, dessen Werk unter anderem auch bereits in Filmen wie “Hellboy 2, The Golden Army” oder “Harry Potter & The Goblet Of Fire” zu sehen war. Für letzteren hat er das gruselig realistische animatronische Modell der Figur Voldemort als greises Baby geliefert. Wie das geht und wie er die Fake Ad zu Nolan”s Cheddar realisieren konnte ohne einer realen Maus etwas zu Leide zu tun, ja ohne eine Maus auch nur einzusetzen, kann man in seinem Showreal zu Animatronics in Ansätzen sehen. Was mich in Bezug auf unseren Blog besonders begeistert, ist sein gezielter Einsatz von Musik, die der Geschichte um die fröhlich Käsegierige Maus ohne Worte erzählt. Solche Werbung wünsche ich mir für Käse! Enjoy nach dem *click! -
Holografischer Beardyman auf Turntables
Geschrieben am 22. Februar 2010 Keine Kommentare
OK. DAS ist bisher die abgefahrenste Live(!)-Performance 2010. Nachdem die Neurosonics Audiomedical Laboratories bereits mit Köpfen auf Turntables in einem Video verblüfften, gehen sie jetzt einen Schritt weiter und präsentieren das ganze als Live Performance mit holografischen Projektionen mit dem Kopf des fantastischen Beardyman. Krass und bei aller Begeisterung irgendwie auch verstörend. Was ist da bitte noch alles möglich? Video nach dem *click -
Logorama – Großartiger Kurzfilm aus … Logos *** UPDATE 9.3.2010 ***
Geschrieben am 22. Februar 2010 3 Kommentare*** UPDATE 9.3.2010: der Film ist mal wieder auf einer diesmal holländischen Webseite aufgetaucht. Mal sehen, wie lange…
siehe unten. Ausserdem hat der Werbeblogger ein Interview mit den Machern gefunden ***Spreeblick hat gerade einen Kurzfilm gepostet, den ich euch hier wärmstens empfehle. Das französische Künstler-Team H5 gestaltet Logos und Corporate Identities für Marken und Bands. Offensichtlich wurde es Zeit, diesen Broterwerb einmal künstlerisch zu verarbeiten: mittels unfassbar vieler Logos wird eine Hollywood Klischee-Gangster-Robert-Emmerich-Katastrophen-Endzeit-Geschichte erzählt. Großartig. Bin gespannt, wann die Marke, die hier den durchgeknallten Hauptbösewicht stellt, den Film aus dem Netz nehmen lässt – also ansehen, solange es noch geht!!!
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UPDATE: das ging schnell. Der Film ist derzeit nicht mehr verfügbar, wenn ich ihn wieder finde, werde ich ihn wieder posten. Die Seite der Macher hat im Moment Ladeprobleme (oder ist offline), immerhin gibt es noch einen Trailer bei Vimeo:
http://www.vimeo.com/7306427————————
Logorama ist übringens für die diesjährigen Oscars in der Kathegorie bester animierter Kurzfilm nominiert. Zurecht.
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Please rob me!
Geschrieben am 19. Februar 2010 Keine KommentareIst es nicht schön, was Facebook, Twitter, Foursquare, Gowalla, Google Earth & Co. uns in den letzten Jahren für Möglichkeiten geboten haben?
Alte Freunde wieder finden, sich stets auf dem neusten Stand halten, per Foursquare, Latitude und Gowalla immer kundtun, wo man sich gerade befindet, damit man sich auch spontan verabreden kann und die ganze Welt per Mausklick erkunden – nicht zu vergessen, via Twitter zu schauen, wer gerade nicht zu Hause ist und per Google Earth und / oder Maps den Einbruch samt Anreise und Fluchtweg planen.
Was würden wir nur ohne diese Errungenschaften machen?Please rob me ist eine Seite, die in Twitternachrichten trackt, wer gerade nicht zu Hause und somit bereit zum Spontan-Einbruch ist!
Da haben wir also gerade die Diskussion, wieviel Informationen man doch bei Facebook preisgeben sollte und welche Bilder auch nur online erscheinen sollten hinter uns – aber Gott sei dank hat das World Wide Web ja immer wieder neuen Stoff für uns!
@Nicole: leaving bureau for one week, but not saying if she will be at home or not!
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Die neue John Lennon Kollektion
Geschrieben am 18. Februar 2010 Keine KommentareAls ob es nicht reicht, dass Che Guevaras Antlitz T-Shirts, Kappen, Tassen – ja sogar Einkaufstüten ziert – nein – auch der gute John Lennon hat noch nicht genug Geld gemacht und landet glatt bei QVC:
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Google Werbung im Super Bowl – wie man mit ein paar Screenshots eine Liebesgeschichte erzählt!
Geschrieben am 17. Februar 2010 1 KommentarKnallbunte Farben, so viele Effekte wie möglich, noch beeindruckendere Models und natürlich perfekte Produkte, die man unbedingt haben muss – das zeigen uns die meisten TV-Spots, die wir heute zu Gesicht bekommen. Das ist der Grund, warum ich exakt bei dieser Werbung hier hängen geblieben bin. Ein simpler Spot, offensichtlich kostengünstig produziert – aber ganz klar – die Einfachheit macht’s! Eine bezaubernde kleine Liebesgeschichte mit wenigen Screenshots erzählt – rührend, mitfühlend und vor allem ECHT – und das als Beschreibung für eine Werbung beim Super-Bowl – man glaubt es kaum!
Aber schaut erst einmal selbst:

Während der Internetgigant Google in der Vergangenheit meist auf Eigenwerbung verzichtet hat, so die Kollegen vom Marketing Blog, konnte er beim Super-Bowl Spiel gleich mehrfach für Überraschung sorgen.
Google schaltet Werbung – und das ausgerechnet auch noch im Fernsehen. Schon seit Wochen konnte der Spot bei YouTube begeistern und schließlich auch im Fernsehen für Erstaunen sorgen.Der emotionale Markenbezug kann wohl ganz klar als gekonnt bezeichnet werden. Fraglich scheint, warum Google eine solche Werbung heranzieht. Die Bekanntheit kann hier kaum das Problem sein.
Betrachtet man vergangene News zum Thema Google – sei es im Umgang mit Daten, mit Urheberrechten – ja sogar mit Menschenrechten in Bezug auf Meinungsfreiheit, so scheint wohl eher das Image das Ziel dieser Werbung zu sein.Es sei mal dahingestellt, ob ein simpler Spot dies allerdings wieder gerade rücken kann.
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zoomIt – SD-Anschluss für’s iPhone
Geschrieben am 11. Februar 2010 Keine KommentareAuch wenn ich hier eigentlich nicht mit technischen Erfindungen nerven möchte, die die Welt unbedingt braucht – oder auch nicht, möchte ich euch doch aus persönlichem Interesse diese hier nicht vorenthalten.
zoomIt soll sie heißen und bezeichnet einen Adapter für das iPhone, der es möglich macht, SD-Karten anzuschließen. Ob für Datensicherungen, Datentransport o.ä. – allein hier scheint mir „zoomIt“ schon ganz praktisch. Beste Verwendung, wie ich als Fotografin finde, scheint mir allerdings der Fotospeicher.
SD-Karten sind mittlerweile DAS Medium für Kameras und mit diesem Adapter geht’s also von der Digicam direkt ab auf’s iPhone! Super!

Zu Kaufen gibt es zoomIt bei der Firma zoomMediaPlus für rund 44€.
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Amusity – Musik vom Kaffeetisch
Geschrieben am 11. Februar 2010 Keine KommentareDas war’s nun endgültig mit der guten alten Anlage, würde ich sagen. Raus mit dem alten Kram und her mit „Amusity“.
„Amusity“ presented by Designer Idan Arbel ist ein berührbarer Musik-Multi-Funktions-Tisch. Die gesamte Musiksammlung wird in Form von Blasen auf der Tisch-Oberfläche angezeigt – Favourite-Songs in der Mitte – die Anderen weiter am Rand.
Für die Bedienung benutzt man spezielle Glas-Objekte: Um einen Song abzuspielen, stellt man einfach das Lautsprecher-Objekt auf die entsprechende Blase – das passende Video gibt’s mit dem TV-Objekt. Durch Drehen der Objekte kann man die Lautstärke verändern – durch weitere verschiedene Bewegungen kann man dann noch Zusatzinfos einblenden oder sich gleich den Songtext anzeigen lassen.
Am Besten schaut ihr euch das Ganze einfach mal selber an:
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Embrace Life
Geschrieben am 8. Februar 2010 Keine KommentareWerbung für Sicherheitsthemen beim Autofahren gibt sich hierzulande ja meist eher als Schocktherapie: Todesanzeigen auf Plakatwänden, Unfallfotos, ernst dreinblickende OP-Teams (”rasen Sie, wir kümmern uns um den Rest”). Das Thema Sicherheit ist ernst, der Autofahrer an sich offensichtlich unvernünftig und muss immer wieder zu seinem Glück ermahnt, geschockt, erzogen werden. Es scheint nicht wirklich im Denkhorizont der Macher zu liegen, dass man das Thema auch ganz anders angehen könnte: Positiv, emotional, ergreifend, herzerwärmend, ohne Worte. Die britische Initiative “Sussex Safer Roads” stellt einen Spot vor, der meines Erachtens nach wesentlich nachhaltiger wirken dürfte, da er das Thema Sicherheitsgurt positiv emotional umsetzt und dabei das Kunststück hinbekommt, zu Tränen zu rühren ohne zu nerven. Ein Paradebeispiel dafür, wie man durch geschickten Perspektivwechsel ein trockenes, ernstes Thema geschickt beleben und nachhaltig Wirkung erzielen kann. Thumbs up!
