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  • Was Haarzeug in Japan so alles möglich macht…

    Geschrieben am 5. März 2010 Nicole Keine Kommentare

    … aber schaut selbst!

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    (gefunden bei Nerdcore)

  • WE’RE ALL FANS

    Geschrieben am 1. März 2010 Nicole Keine Kommentare

    “Music comes to life in the hands of artists. But it lives and breathes in the hearts of fans.” Ganz in diesem Sinne zeigte die diesjährige Grammy online-Kampagne eine interessante Möglichkeit, Social Media Inhalte zu visualisieren.

    TBWA entwickelte eine Seite, die die Nominierten der Grammy Awards portraitiert. Der Clou: Die Portraits entstehen nach und nach aus Echtzeit Social Media Inhalten und weisen so auf die enorme Bedeutung der Fans für die Künstler hin, in dem sie Teil des Künstler-Mosaiks und somit der Kampagne werden. Da man aus der Ansicht direkt auf die Beiträge klicken kann, ist es gleichzeitig auch eine schöne Verneigung vor der Kreativität der Fans, die auf diese Weise noch einmal eine Bühne bekommen.

    Ein sehr feines Beispiel für die Visualisierung von Musik, Fantum und dem, was Fans im Internet alles anstellen.

    http://wereallfans.com

  • Aber Sophie…!?!?

    Geschrieben am 25. Februar 2010 Peter Keine Kommentare

    Renault Twingo Spot FrankreichRenault Frankreich vermittelt mir gerade das Gefühl in einem Werbe-Spot Entwicklungsland zu leben. Nicht dass der Spot herausragende tricktechnische oder sonstige ästhetische Massstäbe setzt oder durch besonders clevere Schnitte glänzte. Eigentlich ist er ganz konvenionell gemacht. Was mich umgeworfen hat, ist wie elegant hier mit einer frechen kleinen Story Werbung gemacht wird, die das Auto in einem Spot sowohl für Senioren als auch für junge Erwachsene positioniert, und das einfach nur mit dem Satz: “Aber Sophie…!?!? Seit wann magst du Erdbeeren?” Wenn so eine coole Oma Twingo fährt, kann das kein schlechtes Auto sein… Video nach dem Klick!

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  • Fake Ad: Nolan’s Cheddar

    Geschrieben am 24. Februar 2010 Peter Keine Kommentare

    Nolan's Cheddar (John Nolan)Schon mal was von Nolan’s Cheddar gehört? Ich gebe zu, dass mir dieser Käse bislang gänzlich unbekannt war. Anscheinend wird er mit dem Claim “Seriously Strong” vermarktet… Well, wenn es ihn denn gäbe. Es gibt ihn aber nur in der Vorstellungswelt von John Nolan, einem Trickfilmer und Animatronics-Experten, dessen Werk unter anderem auch bereits in Filmen wie “Hellboy 2, The Golden Army” oder “Harry Potter & The Goblet Of Fire” zu sehen war. Für letzteren hat er das gruselig realistische animatronische Modell der Figur Voldemort als greises Baby geliefert. Wie das geht und wie er die Fake Ad zu Nolan”s Cheddar realisieren konnte ohne einer realen Maus etwas zu Leide zu tun, ja ohne eine Maus auch nur einzusetzen, kann man in seinem Showreal zu Animatronics in Ansätzen sehen. Was mich in Bezug auf unseren Blog besonders begeistert, ist sein gezielter Einsatz von Musik, die der Geschichte um die fröhlich Käsegierige Maus ohne Worte erzählt. Solche Werbung wünsche ich mir für Käse! Enjoy nach dem *click!

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  • Logorama – Großartiger Kurzfilm aus … Logos *** UPDATE 9.3.2010 ***

    Geschrieben am 22. Februar 2010 Peter 3 Kommentare

    *** UPDATE 9.3.2010: der Film ist mal wieder auf einer diesmal holländischen Webseite aufgetaucht. Mal sehen, wie lange… ;-) siehe unten. Ausserdem hat der Werbeblogger ein Interview mit den Machern gefunden ***

    Spreeblick hat gerade einen Kurzfilm gepostet, den ich euch hier wärmstens empfehle. Das französische Künstler-Team H5 gestaltet Logos und Corporate Identities für Marken und Bands. Offensichtlich wurde es Zeit, diesen Broterwerb einmal künstlerisch zu verarbeiten: mittels unfassbar vieler Logos wird eine Hollywood Klischee-Gangster-Robert-Emmerich-Katastrophen-Endzeit-Geschichte erzählt. Großartig. Bin gespannt, wann die Marke, die hier den durchgeknallten Hauptbösewicht stellt, den Film aus dem Netz nehmen lässt – also ansehen, solange es noch geht!!! ;-)

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    UPDATE: das ging schnell. Der Film ist derzeit nicht mehr verfügbar, wenn ich ihn wieder finde, werde ich ihn wieder posten. Die Seite der Macher hat im Moment Ladeprobleme (oder ist offline), immerhin gibt es noch einen Trailer bei Vimeo:

    http://www.vimeo.com/7306427

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    Logorama ist übringens für die diesjährigen Oscars in der Kathegorie bester animierter Kurzfilm nominiert. Zurecht.

  • Die neue John Lennon Kollektion

    Geschrieben am 18. Februar 2010 Nicole Keine Kommentare

    Als ob es nicht reicht, dass Che Guevaras Antlitz T-Shirts, Kappen, Tassen – ja sogar Einkaufstüten ziert – nein – auch der gute John Lennon hat noch nicht genug Geld gemacht und landet glatt bei QVC:

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  • Google Werbung im Super Bowl – wie man mit ein paar Screenshots eine Liebesgeschichte erzählt!

    Geschrieben am 17. Februar 2010 Nicole 1 Kommentar

    Knallbunte Farben, so viele Effekte wie möglich, noch beeindruckendere Models und natürlich perfekte Produkte, die man unbedingt haben muss – das zeigen uns die meisten TV-Spots, die wir heute zu Gesicht bekommen. Das ist der Grund, warum ich exakt bei dieser Werbung hier hängen geblieben bin. Ein simpler Spot, offensichtlich kostengünstig produziert – aber ganz klar – die Einfachheit macht’s! Eine bezaubernde kleine Liebesgeschichte mit wenigen Screenshots erzählt – rührend, mitfühlend und vor allem ECHT – und das als Beschreibung für eine Werbung beim Super-Bowl – man glaubt es kaum!
    Aber schaut erst einmal selbst:
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    Während der Internetgigant Google in der Vergangenheit meist auf Eigenwerbung verzichtet hat, so die Kollegen vom Marketing Blog, konnte er beim Super-Bowl Spiel gleich mehrfach für Überraschung sorgen.
    Google schaltet Werbung – und das ausgerechnet auch noch im Fernsehen. Schon seit Wochen konnte der Spot bei YouTube begeistern und schließlich auch im Fernsehen für Erstaunen sorgen.

    Der emotionale Markenbezug kann wohl ganz klar als gekonnt bezeichnet werden. Fraglich scheint, warum Google eine solche Werbung heranzieht. Die Bekanntheit kann hier kaum das Problem sein.
    Betrachtet man vergangene News zum Thema Google – sei es im Umgang mit Daten, mit Urheberrechten – ja sogar mit Menschenrechten in Bezug auf Meinungsfreiheit, so scheint wohl eher das Image das Ziel dieser Werbung zu sein.

    Es sei mal dahingestellt, ob ein simpler Spot dies allerdings wieder gerade rücken kann.

  • Embrace Life

    Geschrieben am 8. Februar 2010 Peter Keine Kommentare

    Werbung für Sicherheitsthemen beim Autofahren gibt sich hierzulande ja meist eher als Schocktherapie: Todesanzeigen auf Plakatwänden, Unfallfotos, ernst dreinblickende OP-Teams (”rasen Sie, wir kümmern uns um den Rest”). Das Thema Sicherheit ist ernst, der Autofahrer an sich offensichtlich unvernünftig und muss immer wieder zu seinem Glück ermahnt, geschockt, erzogen werden. Es scheint nicht wirklich im Denkhorizont der Macher zu liegen, dass man das Thema auch ganz anders angehen könnte: Positiv, emotional, ergreifend, herzerwärmend, ohne Worte. Die britische Initiative “Sussex Safer Roads” stellt einen Spot vor, der meines Erachtens nach wesentlich nachhaltiger wirken dürfte, da er das Thema Sicherheitsgurt positiv emotional umsetzt und dabei das Kunststück hinbekommt, zu Tränen zu rühren ohne zu nerven. Ein Paradebeispiel dafür, wie man durch geschickten Perspektivwechsel ein trockenes, ernstes Thema geschickt beleben und nachhaltig Wirkung erzielen kann. Thumbs up!

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  • Narrative Brand Planning oder Where’s the drama?

    Geschrieben am 4. Februar 2010 Nicole Keine Kommentare

    Exposé zu “Narrative Brand Planning” by Frank Otto Dietrich und Ralf Dieter Schmidt-Bleeker http://www.narrativebrandplanning.com/

    Marken haben in unserer heutigen Welt immer mehr Bedeutung für den Konsumenten – sie sorgen für Erzählungen untereinander und werden so zu Geschichten. Ähnlich wie Texten kann man Marken deshalb eine Struktur zuschreiben. Eine gute Struktur entscheidet dann, ob daraus eine Geschichte werden kann, die weitererzählt wird oder nicht.

    Soweit so gut – dass Storytelling die Markenkommunikation der Zukunft prägt, steht nun schon seit Längerem im Raum.

    Narrative Brand Planning, der neue Markenführungsansatz laut Frank Otto Dietrich und Ralf Dieter Schmidt-Bleeker allerdings geht noch weiter und verlangt Spannung als wesentliches Element einer Geschichte bzw. Marke, um weitererzählt zu werden – Spannung im Sinne von Konflikten.

    Konflikte seien also essentiell für die Bedeutung von Marken – where’s the drama?

    Case: American Apparel:

    Ein verantwortungsbewusstes Unternehmen, das auf heimische Produktion setzt und sich für die Rechte seiner Arbeitnehmer einsetzt – politisch korrekte Mode könnte man sagen. Die Werbekampagnen zeigen mehr oder weniger die eigene Kundschaft, d.h. junge Mädels – die sich dann allerdings in sexy Höschen und Strümpfen auf Sofas, Betten oder Autorücksitzen räkeln.

    7445-1_american-apparel-webad-StretchLaceDiamondGridBodysuitA-120309 Sex entpuppt sich als weiteres festes Element der   Vermarktungsstrategie, die von Gründer Dov Charney voll gelebt wird.

    Nicht selten überrascht er Reporter mit spontan öffentlichem Onanieren oder trifft Entscheidungen in Unterhose.

    Und warum scheint gerade dies zu funktionieren?

    Der Widerspruch macht hier das Unternehmen interessant. Die moralische Instanz der Modeindustrie vs. Dov Charney mit Unmoral als Lebensmotto.

    „Legalize L.A.“ findet in der einen Richtung Anklang sowie provozierend sexy Werbemotive in der völlig anderen Richtung punkten. Für den Konsumenten entsteht ein Paradoxon – und gerade dies macht den Reiz aus – es entsteht ein Konflikt – eben dieses Spannungselement, das Narrative Brand Planning beschreibt.

    Mit der Annahme, dass Konflikte essentiell für gute Geschichten (über Marken) sind, behauptet Narrative Brand Planning sogar, dass Marken, die Konflikte mit einbeziehen, in Zukunft mehr Stabilität haben werden.

    Wir können also gespannt sein auf die Zukunft der Markenwelt!

  • von iPads und … ehm … gitPads…!?!

    Geschrieben am 2. Februar 2010 Peter 1 Kommentar

    iPad DJ App

    Während alle Welt sich den Kopf darüber zerbricht, ob das iPad von Apple den nun das neue Wunderding oder der größte Quatsch aller Zeiten ist, präsentiert die de:Bug bereits eine erste DJ-App für das Gerät – meiner Meinung nach eine sinnvoll mögliche Anwendung für das Gerät. Sieht noch etwas holperig aus, könnte aber einiges an Potenzial haben. Es bleibt abzuwarten, was die Entwickler aus der neuen Plattform noch rausholen.

    Was man noch so alles mit Touch Screens anstellen kann, zeigen die Entwickler von Misa-Digital, mit ihrer Touch-Screen kontrollierten – äh – ja was eigentlich? Hm… eigentlich ist es ein wie eine Gitarre zu spielender Synthesizer, der mittes eines Touchscreens gesteuert wird. Die linke Hand bewegt sich wie auf einem Gitarrengriffbrett und legt so Tonhöhen, Akkorde etc. fest. Die rechte steuert auf dem Touchscreen, was mit den Tönen passiert. Hat vielleicht nicht ganz so große Marktchancen wie das Apple-Gerät ist aber schlicht… awesome…

    Misa Digital Controler

    Ausserdem zeigt die Entwicklung von Misa Digital aus Australien, dass das beste Rezept für einen viralen Erfolg immer noch ein sexy und kontrovers diskutierbares PRODUKT ist, wie sich der Kollege Roland Kühl-v.Puttkammer vom Werbeblogger freut… Das Produktvideo hat bereits über 1 Mio Abrufe und die Kommentare rangieren von “must have” bis “sucks”. Aber seht selbst…

    Videos nach dem *click

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