Schöne Links 6

Nach einer kleine Pause mal wieder eine Sammlung von interessanten Links der letzten Tage. Diesmal mit Schwerpunkt Social Media, Musikvermarktung und zur Entspannung noch drei Videos!!! Na denn mal: *klick!

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Majorlabel kaufen sich bei Spotify ein

Die vier Majorlabel haben sich offensichtlich in größerem Stil beim teilweise werbefinanzierten Musik-Streamingdienst Spotify eingekauft wie die Musikwoche berichtet. nach unterschiedlichen Berechnungen kontrollieren sie bis zu 16% der Anteile. Damit scheint sich in der Praxis die Einsicht durchzusetzen, dass dem Filesharing auf die Dauer nur mit attraktiven Angeboten beizukommen ist – auch wenn das offiziell weiterhin sicher bestritten wird. Natürlich ist es nur konsequent und vernünftig, sich an Angeboten wie Spotify zu beteiligen, die mit ziemlicher Sicherheit in Zukunft eine immer größere Rolle spielen werden und scheinbar auch geeignet sind, die User aus der Illegalität der Filesharing Börsen zurück zu legalen Angeboten zu holen. Insgesamt dürfte das die Chancen von Spotify, sich erfolgreich zu etablieren, erhöhen.

Schöne Links zum schönen Wochenende 5

In den vergangenen Tagen konnte man im Zusammenhang mit der Reorganisation der deutschen Bloggercharts lesen, dass in den Blogs immer weniger verlinkt werde, da Links zunehmend über Twitter, Facebook, Posterous und andere getauscht werden. Ein Trend, dem wir hiermit vehement entgegentreten! Unsere Linkempfehlungen zum Wochenende nach dem *klick

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Lesenswert: “Die Gute Tat der Piraten”

der TagesspiegelEine lesenswerte Zusammenfassung zu den Umwälzungen in der Musikbranche gibt es beim Berliner Tagesspiegel. Interessant daran sind zwei Aspekte:

  • Mit dem Tagesspiegel erreicht der Zweifel an der Argumentation der Musikindustrie, dass Filesharing die Musikbranche bedrohe, ein eher konservatives Medium.
  • Auch in diesem Artikel wird deutlich, dass der Spielraum sich konstruktiv und glaubwürdig an der Umgestaltung der Musikbranche zu beteiligen für neue Marktteilnehmer wie Markenhersteller weiter wächst. Zum Beispiel brauchen junge Acts mehr denn je Unterstützung in Form von Reichweite, um überhaupt bekannt zu werden. Schafft man es, diese Reichweite zu geben, ohne die Glaubwürdigkeit der Acts anzutasten, schafft man nachhaltigen Mehrwert für die Marke. Das geht halt nicht mit den “üblichen” Kooperationen und es wird auch Mut brauchen…

Schöne Links zum schönen Wochenende 2

Moin moin,

in einigen Teilen der Republik sind die versprochenen Unwetter bereits angekommen, während hier am lautstarken Berliner Aussenposten nach wie vor die Hitze herrscht. Allerdings zusammen mit den üblichen vor-Unwetter-Windstärken – so ähnlich muss sich ein Huhn im Heissluftbackofen fühlen… egal.

Wie jeden Freitag Mittag nun noch einige Links zum Wochenabschluss, zum Nachdenken, Schmunzeln oder auch üben, üben, üben…

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futuremusiccamp Mannheim 2009

Barcamps sind eine lustige Sache. Eine Horde von Menschen unterschiedlicher Professionen trifft sich für meistens ein Wochenende, es gibt kein festes Programm im Vorfeld. Das erinnert von der Idee her sehr an studentische Vollversammlungen, nur dass sich hier Profis aus verschiedenen Bereichen treffen, was die Wahrscheinlichkeit einer substanziellen Diskussion deutlich hebt. Das futuremusiccamp hatte sich ausdrücklich die Zukunft der Musik auf die Fahnen geschrieben, allerdings gerieten in der Gegenwart einige Diskussionen reflexhaft, insbesondere wenn es um die elektronischen Medien und den elektronischen Vertrieb von Musik ging. Aber eben nicht immer.

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Ursachenforschung zum Umsatzrückgang in der Musikindustrie

Blog MusikwirtschaftsforschungZum Wochenende noch der Hinweis auf einen sehr guten Artikel von Prof. Mag. Dr. Peter Tschmuck aus Wien, der fundiert und informiert aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht einen Blick auf die aktuelle Diskussion zum Thema Umsatzrückgang in der Musikindustrie wirft. Er belegt recht schlüssig die These, dass sich Filesharing als Ursache für den Rückgang der Umsätze in der Musikindustrie nicht mit den empirisch ermittelbaren Zahlen belegen lässt. Vielmehr handele es sich um einen Umbruch im Nutzungs- und Kaufverhalten, bei dem Filesharing eine Begleiterscheinung sei. Wesentlicher sei die Entwicklung des Einzeltrackdownloades an sich, der das Album als Produkt angreife. Der Musikmarkt wandele sich zurück zu einem Single-Track Markt, was die bisherigen Vermarktungslogiken allerdings über den Haufen werfe.

Der Artikel ist sowohl gut mit Zahlen belegt als auch verständlich geschrieben. Unbedingt lesenswert und hier zu finden.  Ist insgesamt ein interessanter Blog mit viel Hintergrundinformationen zum Thema Musikwirtschaft.

In diesem Sinne: Allen ein Schönes Wochenende!!!

Die Causa Pirate Bay oder die Entertainmentindustrie und das Internet

In der vergangenen Woche wurden die Betreiber der Filesharing Plattform Pirate Bay in Schweden zu Haftstrafen und Schadensersatz verurteilt. Vertreter von Industrie und Rechteinhabern feiern das Urteil als Erfolg und wichtiges Signal. Andererseits wird es in der Blogosphäre kritisch beurteilt. Gleichzeitig wird der Weg der juristischen Verfolgung der Filesharer zunehmend auch von industrieller Seite kritisch gesehen. Doch wie sonst vorgehen? Eine sehr gute Analyse und Handlungsalternativen in dieser komplexen Gemengelage liefert der norwegische Blogger Øyvind Solstad unter dem Titel „Congratulations – you just wet your pants“ . Er vergleicht das Verhalten der Entertainmentindustrie mit einem Frierenden, der sich in die Hose macht und dadurch kurzzeitig das Gefühl der Erwärmung verspürt, um anschließend um so mehr zu frieren… Continue reading

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