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	<title>Lautstark &#124; Musik und mehr &#187; Filesharing</title>
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		<title>Schöne Links 6</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 15:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einer kleine Pause mal wieder eine Sammlung von interessanten Links der letzten Tage. Diesmal mit Schwerpunkt Social Media, Musikvermarktung und zur Entspannung noch drei Videos!!! Na denn mal: *klick!
Den Anfang macht der lesenswerte Erfahrungsbericht eines Social Media basierten Sneaker-Herstellers: Fleak. Ehm wie war das? Richtig gelesen: zwei Mediadesign Studenten haben für ihre Abschlussarbeit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer kleine Pause mal wieder eine Sammlung von interessanten Links der letzten Tage. Diesmal mit Schwerpunkt Social Media, Musikvermarktung und zur Entspannung noch drei Videos!!! Na denn mal: *klick!</p>
<p><span id="more-513"></span>Den Anfang macht der lesenswerte <a title="connectedmarketing.de" href="http://www.connectedmarketing.de/cm/2009/10/pornoes-meine-herren-flaek-footwear.html" target="_blank">Erfahrungsbericht</a> eines <strong>Social Media basierten Sneaker-Herstellers</strong>: <a title="fleak.com" href="www.flaek.com" target="_blank">Fleak</a>. Ehm wie war das? Richtig gelesen: zwei Mediadesign Studenten haben für ihre Abschlussarbeit den Gedanken des Sozial Media orientierten Unternehmens einfach mal ernst genommen und im Dialog mit der &#8220;Cloud&#8221; ein Unternehmen gegründet, dass exklusive Sneaker herstellt. Spannend, wie sich das <a title="fleak Blog" href="www.flaek.com/blog/" target="_blank">weiterentwickelt</a>!</p>
<p>Ja genau, Social Media. <strong>Twitter</strong> wird ja wie die Sau durchs Dorf getrieben, <a title="lautstark auf twitter" href="http://www.twitter.com/lautstark_blog" target="_blank">wir zwitschern ja auch</a>. Wer am Anfang steht, hat oft nicht so richtig den Plan, wie er da überhaupt jemanden finden oder erreichen kann. Die Kollegen von <a title="blog.spreadshirt.net" href="http://blog.spreadshirt.net" target="_blank">Spreadshirt</a> haben dankenswerterweise einmal einige wichtige <a title="die wichtigsten Twittertools" href="http://blog.spreadshirt.net/de/2009/10/01/die-wichtigsten-twittertools-fur-shoppartner/" target="_blank">Tools</a> aufgeschrieben, die es einem erleichtern, am Anfang Reichweite zu erzeugen. Allerdings kann es auch sein, dass man sich anschliessend nicht mehr so sicher ist, ob es klug war, das zu zwitschern, was man da gerade geschrieben hat. Da hilft der von <a title="pr-blogger.de" href="www.pr-blogger.de" target="_blank">Klaus Eck</a> gepostete <a title="Wann Sie einen Tweet löschen sollten" href="http://klauseck.posterous.com/wann-sie-einen-tweet-loschen-sollten-reputati" target="_blank">Leitfaden, wann man einen Tweet löschen sollte</a> ungemein weiter <img src='http://www.lautstark-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Genug gezwitschert. Sony geht neue Wege in der <strong>Musikvermarktung</strong> und <a title="mediabiz.de" href="http://www.mediabiz.de/musik/news/sony-music-vermarktet-downloads-zusammen-mit-der-citibank/280290" target="_blank">kooperiert mit der Citibank</a>. Mitglieder des Bonusprogramms der Bank können Bonuspunkte in Zukunft auch als Musikdownloads einlösen und können dafür auf den Katalog des Majors zurückgreifen. Eigentlich ein naheliegender Gedanke, ob allerdings den Kunden das Programm eines Majors reicht? Insgesamt wieder ein Schritt in Richtung Diversifikation der Musikdistribution und der Beweis, dass auch ein Finanzinstitut sich mit Musik verbinden kann.</p>
<p>Noch mal Musikvermarktung: Ein wesentliches Fazit des <a title="lautstark-blog: futurmusiccamp Mannheim" href="http://www.lautstark-blog.de/2009/07/08/futuremusiccamp-mannheim-2009/" target="_blank">futuremusiccamps</a> in Mannheim war, dass es in Zeiten der beliebigen Kopierbarkeit von Musikdateien unkopierbare Produkte geschaffen werden müssen, um wieder Umsatzsteigerungen zu erzielen. In das gleiche Horn stößt nun eine <strong>Studie von Forrester</strong>, die der Musikindustrie dringend nahelegt, <a title="wired.com" href="http://www.wired.com/epicenter/2009/10/forrester-to-music-industry-its-the-consumer-stupid/" target="_blank">sich einmal mit ihren Kunden zu beschäftigen</a>.</p>
<p>So Kurz vor dem Wochenende ist es aber jetzt auch Zeit für etwas Entspannung, oder?</p>
<p>Ich habe bereits an dieser Stelle auf <a title="Nudge - Vorsicht Suchtgefahr!" href="http://www.lautstark-blog.de/2009/09/11/nudge-vorsicht-suchtgefahr/" target="_blank">iNudge</a> hingewiesen, hier ein Beispiel, wie man aus dem itunes Bildschirmschoner und iNudge ein richtig passables youtube-Video basteln kann:</p>
<a href="http://www.lautstark-blog.de/2009/10/02/schone-links-6/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a>
<p>Auch nicht allzu lange her ist die Diskussion um das Verbot von Paintball Spielen, die als &#8220;Kriegssimulation&#8221; angeblich Amokläufer hervorbringen, oder so ähnlich. Hier nun der Beweis, dass Paintball Spieler hirnlose Irre sind, die nichts aber auch gar nichts produktives mit ihrem Sport zu Stande bekommen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="464" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://embed.break.com/1371775" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="464" height="295" src="http://embed.break.com/1371775" allowscriptaccess="always"></embed></object><br />
<span style="font-size: xx-small;"><a href="http://www.break.com/index/paintball-pop-art-marilyn-monroe.html">Paintball Pop Art Marilyn Monroe</a> &#8211; Watch more <a href="http://www.break.com/">Funny Videos</a></span></p>
<p>So, zum Schluss noch etwas Entspannung. Tetris wird ja immer wieder gern gespielt. Auch hier bei mir in Berlin. Da allerdings dann auch gern mal etwas größer&#8230;</p>
<a href="http://www.lautstark-blog.de/2009/10/02/schone-links-6/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a>
<p>via <a title="spreeblick.com" href="www.spreeblick.com" target="_blank">Spreeblick</a></p>
<img src="http://www.lautstark-blog.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=513&ts=1328858431" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/>]]></content:encoded>
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		<title>Majorlabel kaufen sich bei Spotify ein</title>
		<link>http://www.lautstark-blog.de/2009/08/10/major-label-spotify/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 12:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die vier Majorlabel haben sich offensichtlich in größerem Stil beim teilweise werbefinanzierten Musik-Streamingdienst Spotify eingekauft wie die Musikwoche berichtet. nach unterschiedlichen Berechnungen kontrollieren sie bis zu 16% der Anteile. Damit scheint sich in der Praxis die Einsicht durchzusetzen, dass dem Filesharing auf die Dauer nur mit attraktiven Angeboten beizukommen ist &#8211; auch wenn das offiziell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die vier Majorlabel haben sich offensichtlich in größerem Stil beim teilweise werbefinanzierten Musik-Streamingdienst Spotify eingekauft wie die <a title="mediabiz.de" href="http://www.mediabiz.de/musik/news/majors-und-merlin-besitzen-gut-17-prozent-von-spotify/277965" target="_blank">Musikwoche</a> berichtet. nach unterschiedlichen Berechnungen kontrollieren sie bis zu 16% der Anteile. Damit scheint sich in der Praxis die Einsicht durchzusetzen, dass dem Filesharing auf die Dauer nur mit attraktiven Angeboten beizukommen ist &#8211; auch wenn das offiziell weiterhin sicher bestritten wird. Natürlich ist es nur konsequent und vernünftig, sich an Angeboten wie Spotify zu beteiligen, die mit ziemlicher Sicherheit in Zukunft eine immer größere Rolle spielen werden und scheinbar auch geeignet sind, die User aus der Illegalität der Filesharing Börsen zurück zu legalen Angeboten zu holen. Insgesamt dürfte das die Chancen von Spotify, sich erfolgreich zu etablieren, erhöhen.</p>
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		<title>Schöne Links zum schönen Wochenende 5</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 13:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen Tagen konnte man im Zusammenhang mit der Reorganisation der deutschen Bloggercharts lesen, dass in den Blogs immer weniger verlinkt werde, da Links zunehmend über Twitter, Facebook, Posterous und andere getauscht werden. Ein Trend, dem wir hiermit vehement entgegentreten! Unsere Linkempfehlungen zum Wochenende nach dem *klick

Ein ebenso ausführlicher wie lesenswerter Artikel über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Tagen konnte man im Zusammenhang mit der Reorganisation der deutschen Bloggercharts lesen, dass in den Blogs immer weniger verlinkt werde, da Links zunehmend über Twitter, Facebook, Posterous und andere getauscht werden. Ein Trend, dem wir hiermit vehement entgegentreten! Unsere Linkempfehlungen zum Wochenende nach dem *klick</p>
<p><span id="more-401"></span></p>
<p>Ein ebenso ausführlicher wie lesenswerter Artikel über die <a title="gulli.com/zillo Artikel" href="http://www.gulli.com/news/zillo-die-musikindustrie-im-2009-08-04/" target="_blank">Musikindustrie im Wandel</a> aus dem Zillo Magazin, das gulli.com zur Verfügung stellt&#8230;</p>
<p>Der immer sehenswerte <a title="der Elektrische Reporter" href="http://www.elektrischer-reporter.de/rohstoff/video/147/" target="_blank">Elektrische Reporter</a> hat Danny Obrien interviewt, der Ideen hat, wie eine Kulturflatrate vielleicht funktionieren könnte. Obwohl er es nicht so nennt.</p>
<p>Marken können Marketing, und das kann eben auch gut eingesetzt werden, wenn sie sich verantwortlich zeigen. Die Nikestiftung unterstützt eine Aktion namens <a title="Video The Girl Effect" href="http://www.girleffect.org/video#/video/" target="_blank">The Girl Effekt</a>. Abgesehen davon, dass es sowieso eine gute Sache ist, Mädchen in Entwicklungsländern zu unterstützen, ist das Video gleichzeitig ein Beispiel, wie man mit einfachsten Mitteln einen hochemotionalen Spot drehen kann. Well Done!</p>
<p><a title="wired.com" href="http://www.wired.com/epicenter/2009/08/the-album-is-dead-long-live-the-app/" target="_blank">Wired.com</a> feiert das Überleben der Album-Idee in Form der Musikerspezifischen App für iphone, Android und Konsorten. Neben der reinen Musiker-App ergeben sich hier natürlich auch prima Kooperationsmöglichkeiten für Marke/Musik Kooperationen, die der Zielgruppe dann gleich auch einen echten Mehrwert bieten &#8211; Think about!</p>
<p>Passend dazu hat die Plattform <a title="dmwmedia.com" href="http://www.dmwmedia.com/news/2009/08/04/ilike-releases-local-concert%2C-artist-specific-iphone-apps" target="_blank">ilike.com</a> eine App entwickelt, die anhand der auf dem iphone gespeicherten Musik lokale Konzerte vorschlägt. Hmmm, wann gibt&#8217;s das bitte für android?</p>
<p>Nachdem Spotify jüngst die zurückhaltende Mange von 250 Mio US Dollar Risikokapital für den Einstieg in den US Markt eingesammelt hat, wachsen die Begehrlichkeiten auch bei anderen Anbietern. Die <a title="mediabiz.de" href="http://www.mediabiz.de/musik/news/geldspritze-fuer-spotify-weckt-begehrlichkeiten/277916" target="_blank">Musikwoche</a> hält allerdings die Frage, ob Werbefinanzierte Streamingangebote in Zukunft rentabel sein werden, noch nicht für abschliessend beantwortet. Aber ist die Frage nicht vielmehr, ob daran in Zukunft überhaupt noch ein Weg vorbei führt, um die verlorenen Generationen aus dem illegalen Filesharing zurückzugewinnen??? Think again!</p>
<p>Nochmal das Thema coole Werbeaktionen für Artist-Releases: Die <a title="brandrepublic.com" href="http://www.brandrepublic.com/News/924925/Arctic-Monkeys-release-single-Oxfam-charity-shops/" target="_blank">Arctic Monkeys</a> Veröffentlichen ihre neue Single zunächst über Oxfoam Shops und unterstützen damit das Projekt &#8230; und ihre eigene Glaubwürdigkeit natürlich. Die Erlöse fliessen in Oxfoam Projekte auf der ganzen Welt. Die Single wird als 7 inch Vinyl Album veröffentlich, dem ein Downloadcode beiliegt. Also ein potenzielles Sammlerobjekt, das nicht kopierbar und gleichzeitig <a title="Dabeisein ist nicht alles" href="http://www.lautstark-blog.de/2009/07/15/dabei-sein-ist-nicht-alles/" target="_blank">überzeugend</a> inszeniert ist. Gelungene Marken/Musik Koop, denn auch Oxfoam ist inzwischen eine (Charity-)Marke, oder?</p>
<p>Puh! Reicht jetzt aber auch langsam, es ist eh warm genug. Den abschliessenden Video habe ich bei <a title="spreeblick.com" href="www.spreeblick.com" target="_blank">Spreeblick</a> gefunden, die neben der sehr unterhaltsamen <a title="spreeblick/Verschwörungsmutterartikel" href="http://www.spreeblick.com/2009/08/07/die-mutter-aller-verschworungstheorien/#more-20662" target="_blank">Mutter aller Verschwörungstheorien</a> diesen sehr angenehmen Sommer-Track gefunden haben. Enjoy!</p>
<a href="http://www.lautstark-blog.de/2009/08/07/schone-links-5/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a>
<img src="http://www.lautstark-blog.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=401&ts=1328858431" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Lesenswert: &#8220;Die Gute Tat der Piraten&#8221;</title>
		<link>http://www.lautstark-blog.de/2009/07/27/lesenswert-die-gute-tat-der-piraten/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 09:42:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine lesenswerte Zusammenfassung zu den Umwälzungen in der Musikbranche gibt es beim Berliner Tagesspiegel. Interessant daran sind zwei Aspekte:

Mit dem Tagesspiegel erreicht der Zweifel an der Argumentation der Musikindustrie, dass Filesharing die Musikbranche bedrohe, ein eher konservatives Medium.
Auch in diesem Artikel wird deutlich, dass der Spielraum sich konstruktiv und glaubwürdig an der Umgestaltung der Musikbranche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-358" title="der Tagesspiegel" src="http://www.lautstark-blog.de/wp-content/uploads/2009/07/bild-2.png" alt="der Tagesspiegel" width="268" height="63" />Eine lesenswerte Zusammenfassung zu den Umwälzungen in der Musikbranche gibt es beim <a title="der Tagesspiegel" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/Musikpiraten-Musikindustrie-Internet;art772,2857452" target="_blank">Berliner Tagesspiegel</a>. Interessant daran sind zwei Aspekte:</p>
<ul>
<li>Mit dem Tagesspiegel erreicht der Zweifel an der Argumentation der Musikindustrie, dass Filesharing die Musikbranche bedrohe, ein eher konservatives Medium.</li>
<li>Auch in diesem Artikel wird deutlich, dass der Spielraum sich konstruktiv und glaubwürdig an der Umgestaltung der Musikbranche zu beteiligen für neue Marktteilnehmer wie Markenhersteller weiter wächst. Zum Beispiel brauchen junge Acts mehr denn je Unterstützung in Form von Reichweite, um überhaupt bekannt zu werden. Schafft man es, diese Reichweite zu geben, ohne die Glaubwürdigkeit der Acts anzutasten, schafft man nachhaltigen Mehrwert für die Marke. Das geht halt nicht mit den &#8220;üblichen&#8221; Kooperationen und es wird auch Mut brauchen&#8230;</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Schöne Links zum schönen Wochenende 2</title>
		<link>http://www.lautstark-blog.de/2009/07/17/schone-links-zum-schonen-wochenende-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 12:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Moin moin,
in einigen Teilen der Republik sind die versprochenen Unwetter bereits angekommen, während hier am lautstarken Berliner Aussenposten nach wie vor die Hitze herrscht. Allerdings zusammen mit den üblichen vor-Unwetter-Windstärken &#8211; so ähnlich muss sich ein Huhn im Heissluftbackofen fühlen&#8230; egal.
Wie jeden Freitag Mittag nun noch einige Links zum Wochenabschluss, zum Nachdenken, Schmunzeln oder auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin moin,</p>
<p>in einigen Teilen der Republik sind die versprochenen Unwetter bereits angekommen, während hier am lautstarken Berliner Aussenposten nach wie vor die Hitze herrscht. Allerdings zusammen mit den üblichen vor-Unwetter-Windstärken &#8211; so ähnlich muss sich ein Huhn im Heissluftbackofen fühlen&#8230; egal.</p>
<p>Wie jeden Freitag Mittag nun noch einige Links zum Wochenabschluss, zum Nachdenken, Schmunzeln oder auch üben, üben, üben&#8230;</p>
<p><span id="more-325"></span>Wirkliche <strong>Aufmerksamkeit</strong> erregen gerade der Aussenwerber <a title="off the record" href="http://off-the-record.de/2009/07/14/312-stunden-oh-johnny-mit-jan-delay/" target="_blank">Stroer und Sony Ericsson</a> mit einer Installation am Frankfurter Bahnhof, auf der Jan Delay seine aktuelle Single &#8220;Oh Johnny&#8221; als Hologramm zum Besten gibt. Leider ist das Programm nur auf diesen Song beschränkt, was Wartezeiten anscheinend nicht wirklich angenehmer macht. Also eine gute Idee mit #fail-Faktor. Ein gutes Beispiel, wie die Fixierung auf <a title="dabeisein ist nicht alles" href="http://www.lautstark-blog.de/2009/07/15/dabei-sein-ist-nicht-alles/" target="_blank">Aufmerksamkeit Überzeugung verhindert</a> und besonders bei Pendlern sogar den Künstler beschädigen könnte (nach 4 Wochen können den Song viele sicher nicht mehr hören).</p>
<p>Das ehemalige Vorzeigeprojekt <strong>Myspace</strong> ist ins Trudeln geraten, seit Facebook den Takt in Sachen Social Networking bestimmt. Wohin wird die Reise gehen und ist das Projekt noch zu retten? Eine gute Situationsanalyse gibt der Blog <a title="zweipunktnull.de" href="http://www.zweipunktnull.org/blog/2009/07/14/myspace-wohin-geht-die-reise/" target="_blank">zweipunktnull</a>.</p>
<p>Nachdem <strong>Pirate Bay</strong> jüngst den <a title="Pirate Bay wird verkauft" href="http://www.lautstark-blog.de/2009/06/30/pirate-bay-wird-verkauft/" target="_blank">Besitzer gewechselt</a> hat und auf eine legale Basis gestellt werden soll, weiss <a title="zdnet.de" href="http://www.zdnet.de/news/digitale_wirtschaft_internet_ebusiness_frueherer_grokster_praesident_beraet_the_pirate_bay_story-39002364-41500240-1.htm" target="_blank">zdnet</a> nun erste Details zu personellen Zugängen und der inhaltlichen Ausrichtung des kommenden Angebotes. Es wird interessant.</p>
<p><a title="myoon.com" href="http://www.myoon.com" target="_blank"><strong>Myoon.com</strong></a><strong> </strong>ist eine spannende neue Plattformen für aktive Musiker und die, die an dieser Zielgruppe interessiert sind. Hier finden Musikschüler und -schülerinnen ihre Lehrer, die sich wiederum mit Lebenslauf, Video und Audioaufnahmen selbst darstellen können. Das Angebot befindet sich in der Betaphase, umso lieber vermelden wir, dass es dort bereits interessantes zu lesen gibt, wie z.B. einen Blogeintrag über eine <a title="blog.myoon.com" href="http://blog.myoon.com/2009/07/16/soulja-boy-mit-iphone-app/" target="_blank">iPhone App für Musiker</a>.</p>
<p>Vor den Videos noch die <strong>wohl charmanteste Entschuldigung</strong> einer <a title="screenagers.com" href="http://screenagers.com/ingverysoon/" target="_blank">Werbeagentur</a>, dass die neue Webseite nicht fristgerecht fertig wurde &#8211; so cool, wie die Wiener Kollegen das rüberbringen, sind wir gespannt auf die fertige Seite. Jungs, die Latte liegt hoch!!!  Lieblingszeile: &#8220;my collegues suck and my boss is a jerk&#8221;&#8230;</p>
<p>So, vor dem großartigen Video der Cold War Kids noch das <strong>Video zweier norddeutscher Nerds</strong> mit ein paar Tricks zum Nachmachen für alle, die am WE noch nicht genug zu tun haben. Alle Tricks sind echt, keine CGI!!!!</p>
<a href="http://www.lautstark-blog.de/2009/07/17/schone-links-zum-schonen-wochenende-2/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a>
<p>Etwas einfacher Mitspielen kann man bei dem <strong>Videotipp</strong> meiner reizenden Kollegin: <a title="Cold War Kids " href="http://www.mtvmusic.com/artist/coldwarkids.jhtml" target="_blank">Cold War Kids &#8220;I&#8217;ve Seen Enough (Interactive Version)&#8221;</a>. Selten so was cooles gesehen.</p>
<p>Schönes Wochenende allerseits!!!</p>
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		<title>futuremusiccamp Mannheim 2009</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 14:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Barcamps sind eine lustige Sache. Eine Horde von Menschen unterschiedlicher Professionen trifft sich für meistens ein Wochenende, es gibt kein festes Programm im Vorfeld. Das erinnert von der Idee her sehr an studentische Vollversammlungen, nur dass sich hier Profis aus verschiedenen Bereichen treffen, was die Wahrscheinlichkeit einer substanziellen Diskussion deutlich hebt. Das futuremusiccamp hatte sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Barcamps sind eine lustige Sache. Eine Horde von Menschen unterschiedlicher Professionen trifft sich für meistens ein Wochenende, es gibt kein festes Programm im Vorfeld. Das erinnert von der Idee her sehr an studentische Vollversammlungen, nur dass sich hier Profis aus verschiedenen Bereichen treffen, was die Wahrscheinlichkeit einer substanziellen Diskussion deutlich hebt. Das futuremusiccamp hatte sich ausdrücklich die Zukunft der Musik auf die Fahnen geschrieben, allerdings gerieten in der Gegenwart einige Diskussionen reflexhaft, insbesondere wenn es um die elektronischen Medien und den elektronischen Vertrieb von Musik ging. Aber eben nicht immer.</span></p>
<p><span id="more-299"></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Für alle, die noch nie auf einem Barcamp waren, kurz eine Skizze. Am Freitag Abend gibt es ein Get Together in einer Bar, bei dem man sich schon einmal kennen lernen und erste Gespräche führen kann. Damit sind wir schon bei einer der Hauptaufgaben eines Barcamps: Networking. Samstags Morgen geht es los mit einer Vorstellungsrunde, in der sich jeder und jede in ca. 5 Sekunden mit Namen und 3 Stichworten vorstellt. Wer eine „Session“ anbieten will, stellt diese anschliessend kurz vor. Je nach Interesse im Publikum werden die Räume verteilt, die Zeitplanung erlaubte in diesem Fall vier Sessions pro Tag in 5 Räumen. Das Prozedere wiederholt sich Sonntag.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> „Session“ kann alles sein, vom Vortrag bis zur Brainstormrunde. Diese Freiheit in der Gestaltung ist eine der großen Stärken der Veranstaltung, da flexibel auf inhaltliche Entwicklungen eingegangen werden kann. Von Nachteil kann sein, dass man nie so ganz genau vorher weiss, was einen erwartet. Dass Vorträge schlecht vorbereitet und Moderatoren überfordert sein können, ist eine der Gemeinsamkeiten mit herkömmlichen Konferenzen&#8230; Vorab: Insgesamt ziehe ich besonders in Hinblick auf Networking und die persönlichen Gespräche ein sehr positives Fazit dieser hervorragend organisierten Veranstaltung. Trotzdem war es auch ein Leidensweg.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Es ging also um die Zukunft der Musik. Genauer gesagt der Bezahlung von musikbezogenen Produkten. Sprich: wie verdient die Musikbranche in Zukunft eigentlich Geld? Ausdrücklich ging es den Ausrichtern dabei um die Herausforderung durch die digitalen Medien. Der folgende Eindruck ist streng subjektiv, da ich natürlich nur an wenigen Sessions selbst teilnehmen konnte.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die Positionen zur digitalen Welt waren sehr heterogen. Von einem Ryan Rauscher, der den Mut hatte, die These „Wir haben noch nie für Musik bezahlt“ diskutieren zu lassen bis hin zu einem Musikschaffenden Teilnehmer, der in seinem persönlichen Fazit nach der Veranstaltung ernsthaft bloggte, dass er die Internet-Bezogenheit des Camps kritisiere, da die Musikbranche dort noch nicht angekommen sei &#8211; „Word!“ möchte man ausrufen. Denn die Diskussionen spiegelten mehrfach mit unschönem Au(toma)tismus den verzweifelten Abwehrkampf weiter Teile der Branche gegen die durch die Internetnutzer längst geschaffenen Realitäten. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Prototypisch hierfür war die Session von Ralf Plücker (Vodafone), der aus der Perspektive eines digitalen Retailers von den Schwierigkeiten berichten wollte, die die Verhandlungen mit den Labeln bei dem Versuch der Einführung von DRM freien a la carte Download und Musik Mietmodellen (Flatrate) mit sich brachten. Er machte allerdings den Fehler, das voll besetzte Auditorium zu fragen, welches der beiden Modelle sich in Zukunft durchsetzen würde. Statt einer Antwort bekam er eine Diskussion über die Frage, ob von einer Flatrate überhaupt noch etwas von dem Umsatz bei den Künstlern ankommen würde, wer eigentlich für die Verteilunggerechtigkeit sorge und ob Flatrates nicht sowieso die Musik entwerten. Mein Einwurf, dass das gar nicht die Frage war und Flatrates schlicht auf die Nachfrage reagieren brachte mir zwar meine erste Erwähnung in einem </span><span style="font-size: x-small;"><a title="Liveblog Session Ralf Plücker mrtopf.de" href="http://mrtopf.de/blog/de/futuremusiccamp-2009-ralf-plucker-uber-die-musik-retailer-problematik/" target="_blank">Liveblog</a></span><span style="font-size: x-small;"> ever ein, kam allerdings zu spät, die Session war gesprengt. Bitte nicht falsch verstehen: Natürlich sind Verteilungsgerechtigkeit und Verflachung der Musikqualität wichtige Themen. Aber die diskutiert man nicht mit einem Retailer.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Als Reaktion auf diese Beobachtungen bot ich am folgenden Tag selbst eine Session an, die versuchte, diese Reflexe aufzubrechen, indem die Diskussion zunächst einmal ganz unterbunden wurde: Zunächst drei Fragen: Was wird gekauft (jetzt), was kauft ihr (jetzt), was wird in 10 Jahren gekauft werden? Jeweils 10 Minuten, Stichworte wurden auf Flipcharts visualisiert. Die Ergebnisse muten auf den ersten Blick wenig überraschend an und eigentlich hätte ich mir die zweite Frage sparen können. Doch zeigte der moderative Trick durch die unbedingte Konzentration auf die Nachfrage Wirkung: Die bei dem anschliessenden Austausch fanden wir uns plötzlich mitten in einer angeregten Diskussion über innovative Musikprodukte wieder. Beispiele wie die Idee eines Unique Albums der schweizer Band „</span><span style="font-size: x-small;"><a title="www.thebiancastory.com" href="http://www.thebiancastory.com/" target="_blank">The Bianca Sory</a></span><span style="font-size: x-small;">“, das als Kunstwerk versteigert wurde und 10.000 Euro einbrachte, wurden ebenso auf Übertragbarkeit diskutiert wie die jüngste Ultra Limited Edition der Nine Inch Nails und andere Ideen. Die Zeit war natürlich um, als die Diskussion gerade erst richtig losging, dennoch zogen die Anwesenden ein positives Fazit und empfanden die Session als sehr produktiv. Einige Ergebnisse schafften es dann auch gleich in die folgende Session von Stefan Peter Roos (Proud Music) über Vermarktungsmodelle digitaler Güter.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Ein wesentliches Fazit aus den Sessions, an denen ich teilnehmen konnte, ist: In dem Moment, wo das Produkt Musikdatei beliebig kopierbar wird, muss die Musikbranche nicht kopierbare, einzigartige Güter entwickeln, um weiter Umsätze generieren zu können. Dies können Services sein (Fan-Angebote, Nischenangebote&#8230;), Erlebnisse (Konzerte (on- und offline), Treffen mit dem Künstler&#8230;), Special Editions z.B. in ungewöhnlichen physischen Produkten (eine nette Ironie, dass wesentliche Ertragsfelder der Musikbranche im Internetzeitalter offline liegen). Sicher hilft auch ein Blick über den Zaun in die Gaming Industrie, die längst daran gewöhnt ist, virtuelle Güter zu entwickeln und zu verkaufen. Es wird Zeit, dass die Musikbranche zusammen mit den digitalen Einwohnern die Herausforderung annimmt neue Formate zu erschaffen. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Ich stimme Ryan und </span><span style="font-size: x-small;"><a title="www.spreeblick.de" href="http://www.spreeblick.com/2009/06/02/wir-werden-niemals-fur-musik-bezahlen/" target="_blank">Johnny Haeusler</a></span><span style="font-size: x-small;"> jedenfalls zu: Die Konsumenten haben nie für die Musik bezahlt, sondern für die </span><span style="font-size: x-small;"><em>Darbietung, </em>also den <em>Service</em></span><span style="font-size: x-small;">. Das Konzert, die zur Verfügung Stellung als Tonträger etc.. Letztlich war es immer dieser Service, dass die Musik zu uns gebracht wird und in uns Emotionen auslöst, der uns etwas wert war. Und ist. Und sein wird. Welchen Service bieten wir jetzt an?</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: xx-small;"><span style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, fantasy; font-size: small;"><span></span></span></span></span></p>
<p>UPDATE:</p>
<p>Einige Weiterführende Gedanken insbesondere zu Konsequenzen in Bezug auf Marken/Musik Kooperationen finden sich <a title="Dabeisein ist nicht alles" href="http://www.lautstark-blog.de/2009/07/15/dabei-sein-ist-nicht-alles/" target="_self">hier</a>.</p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: xx-small;"><span style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, fantasy; font-size: small;"><span></span></span></span></span></p>
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		<title>Ursachenforschung zum Umsatzrückgang in der Musikindustrie</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 17:20:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Wochenende noch der Hinweis auf einen sehr guten Artikel von Prof. Mag. Dr. Peter Tschmuck aus Wien, der fundiert und informiert aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht einen Blick auf die aktuelle Diskussion zum Thema Umsatzrückgang in der Musikindustrie wirft. Er belegt recht schlüssig die These, dass sich Filesharing als Ursache für den Rückgang der Umsätze in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-278" title="Blog Musikwirtschaftsforschung" src="http://www.lautstark-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/musikwirtschaftsforschung_blog_screen-150x150.jpg" alt="Blog Musikwirtschaftsforschung" width="150" height="150" />Zum Wochenende noch der Hinweis auf einen sehr guten Artikel von Prof. Mag. Dr. Peter Tschmuck aus Wien, der fundiert und informiert aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht einen Blick auf die aktuelle Diskussion zum Thema Umsatzrückgang in der Musikindustrie wirft. Er belegt recht schlüssig die These, dass sich Filesharing als Ursache für den Rückgang der Umsätze in der Musikindustrie nicht mit den empirisch ermittelbaren Zahlen belegen lässt. Vielmehr handele es sich um einen Umbruch im Nutzungs- und Kaufverhalten, bei dem Filesharing eine Begleiterscheinung sei. Wesentlicher sei die Entwicklung des Einzeltrackdownloades an sich, der das Album als Produkt angreife. Der Musikmarkt wandele sich zurück zu einem Single-Track Markt, was die bisherigen Vermarktungslogiken allerdings über den Haufen werfe.</p>
<p>Der Artikel ist sowohl gut mit Zahlen belegt als auch verständlich geschrieben. Unbedingt lesenswert und <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/06/25/die-rezession-in-der-musikindustrie-eine-ursachenanalyse/" target="_blank">hier </a>zu finden.  Ist insgesamt ein interessanter <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/" target="_blank">Blog </a>mit viel Hintergrundinformationen zum Thema Musikwirtschaft.</p>
<p>In diesem Sinne: Allen ein Schönes Wochenende!!!</p>
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		<title>Die Causa  Pirate Bay oder die Entertainmentindustrie und das Internet</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 15:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lautstark</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der vergangenen Woche wurden die Betreiber der Filesharing Plattform Pirate Bay in Schweden zu Haftstrafen und Schadensersatz verurteilt. Vertreter von Industrie und Rechteinhabern feiern das Urteil als Erfolg und wichtiges Signal. Andererseits wird es in der Blogosphäre kritisch beurteilt. Gleichzeitig wird der Weg der juristischen Verfolgung der Filesharer zunehmend auch von industrieller Seite kritisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der vergangenen Woche wurden die Betreiber der Filesharing Plattform Pirate Bay in Schweden zu Haftstrafen und Schadensersatz verurteilt. Vertreter von Industrie und Rechteinhabern feiern das Urteil als Erfolg und wichtiges Signal. Andererseits wird es in der Blogosphäre kritisch beurteilt. Gleichzeitig wird der Weg der juristischen Verfolgung der Filesharer zunehmend auch von industrieller Seite kritisch gesehen. Doch wie sonst vorgehen? Eine sehr gute Analyse und Handlungsalternativen in dieser komplexen Gemengelage liefert der norwegische Blogger Øyvind Solstad unter dem Titel <a href="http://nrkbeta.no/an-epic-fail/" target="_blank">„Congratulations &#8211; you just wet your pants“ </a>. Er vergleicht das Verhalten der Entertainmentindustrie mit einem Frierenden, der sich in die Hose macht und dadurch kurzzeitig das Gefühl der Erwärmung verspürt, um anschließend um so mehr zu frieren&#8230;<span id="more-214"></span>Den genau umgekehrten Weg gehen Labels wie <a href="http://aerotone.300l600.de/" target="_blank">Aerotone</a>, die Releases gleich kostenlos ins Netz stellen (inkl. Albumartwork). Ziel ist es hier, die Bands über die Weiterverbreitung im Freundeskreis bekannt zu machen, Erlösquelle sind Konzerte und Merchandising. Ein schönes Beispiel ist die sehr interessante Berliner Band <a href="http://aerotone.300l600.de/index.php?id=8,145,0,0,1,0 " target="_blank">Anois</a>. Während man Album und zugehöriges Artwork der Band ohne weiteres herunterladen kann, muss man sich in den Label-Newsletter eintragen, um die Bonusmaterial zu bekommen.</p>
<p>Es wird sich zeigen, welcher Weg sich in Zeiten von Music-Flatrates und des zunehmenden Gebrauches von Musik als Mehrwehrt-Beigabe zu Abspielgeräten und Datentarifen durchsetzen wird. Es bleibt spannend.</p>
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