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  • Embrace Life

    Geschrieben am 8. Februar 2010 Peter Keine Kommentare

    Werbung für Sicherheitsthemen beim Autofahren gibt sich hierzulande ja meist eher als Schocktherapie: Todesanzeigen auf Plakatwänden, Unfallfotos, ernst dreinblickende OP-Teams (”rasen Sie, wir kümmern uns um den Rest”). Das Thema Sicherheit ist ernst, der Autofahrer an sich offensichtlich unvernünftig und muss immer wieder zu seinem Glück ermahnt, geschockt, erzogen werden. Es scheint nicht wirklich im Denkhorizont der Macher zu liegen, dass man das Thema auch ganz anders angehen könnte: Positiv, emotional, ergreifend, herzerwärmend, ohne Worte. Die britische Initiative “Sussex Safer Roads” stellt einen Spot vor, der meines Erachtens nach wesentlich nachhaltiger wirken dürfte, da er das Thema Sicherheitsgurt positiv emotional umsetzt und dabei das Kunststück hinbekommt, zu Tränen zu rühren ohne zu nerven. Ein Paradebeispiel dafür, wie man durch geschickten Perspektivwechsel ein trockenes, ernstes Thema geschickt beleben und nachhaltig Wirkung erzielen kann. Thumbs up!

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  • Wie Ikea Facebook kreativ nutzt und nebenbei zeigt, wie Social Media Kommunikation funktioniert.

    Geschrieben am 19. November 2009 Peter 2 Kommentare

    Alle reden von Social Media. Am besten kann man im Moment als Agentur verdienen, indem man dem Kunden teuer noch eine “Social Media Kampagne” verkauft. Dumm nur, dass sich die meisten “Social Media Kampagnen” weiterhin auf das Senden von Informationen beschränken, d.h. die Nutzer der jeweiligen Plattformen informieren und nur wenig Raum zur kreativen Mitgestaltung geben. Damit wird in der Regel das volle Potenzial von Social Media nicht einmal annähernd ausgeschöpft. Das ist auch nicht so einfach, riskiert man doch bei offener Kommunikation immer, dass man die Kontrolle verliert und die Kampagne nach hinten losgeht. Und überhaupt, wie soll denn das gehen, die Nutzer zu beteiligen? Nun, hierfür bietet nun Ikea in Schweden ein großartiges Beispiel. Anlässlich der Eröffnung eines Ikea Hauses in Malmö im Herbst diesen Jahres sollten die potenziellen Käufer beteiligt werden. Man entschied sich zur Nutzung eines Standartfeatures von Facebook: das Markieren von Dingen oder Personen auf Bildern. Der Erfolg war durchschlagend. Seht selbst nach dem *klick

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  • Arte Doku “Noten und Neuronen”

    Geschrieben am 17. November 2009 Peter Keine Kommentare

    arte "Noten und Neurone" ScreenshotJa, es gibt einen Grund, weshalb ich der GEZ jeden Monat Geld überweise. Nein, nicht damit dieses Geld sinnlos für Fußballübertragungsrechte verpulvert wird (sorry Jungs). Ich zahle, weil es arte gibt. Und weil arte so großartige Dokumentationen wie diese produziert, die sich sonst kaum noch ein Sender leistet: “Noten und Neuronen”. Musiker und Vokalkünstler Bobby McFerrin und der Neurowissenschaftler Daniel Levitin gehen der Frage nach, wieso Musik solche Macht über uns hat und kommen zu dem Schluss, dass diese Macht eventuell sogar noch größer ist, als ursprünglich angenommen. Aber wieso hat Musik eigentlich diese Wirkung auf uns? Ein äußerst interessanter Beitrag, für den man sich etwas Ruhe nehmen sollte (Gesamtlänge etwas über 100 Minuten).

    Bemerkenswert ist, dass die Sendung nun auch als Episodenfolge bei youtube verfügbar ist. Danke arte! Weiterlesen »

  • Ich seh doch, was ich sehe… oder?!? Nö!

    Geschrieben am 14. November 2009 Peter Keine Kommentare

    credit: Al SeckerGerade ging das Monaco Media Forum 2009 zu Ende, das eine Reihe mehr oder minder bekannter Konfrontationen zwischen Vertretern “alter” und “neuer” Medien geboten zu haben scheint, traut man den Berichten. Bemerkenswert erscheint in diesem Zusammenhang die Auswahl des Abschlussvortrags von Al Seckel, den man auch als Kommentar der laufenden Diskussionen zwischen online und offline Medien verstehen kann: Al Seckel führt gnadenlos vor, wie wir Sklaven einmal gelernter Deutungsmuster unseres Hirns sind. Wider besseren Wissens rasten Bilder, die zuvor als optische Täuschung entlarvt wurden, genau so wieder im Hirn ein, wie wir sie zu Anfang gesehen haben.

    “Perhaps your own world view is preventing you from seeing, recognizing, and internalizing some ideas that fall outside of your own world view, or coul be interpreted differently by others from the way you “know” them to be true.” (Al Seckel)

    Hm… eigentlich egal ob es dabei um Medienkrise, Marketing Internet, Wirtschaft, Beziehungen oder Klimawandel geht, oder?

    verunsichert wird nach dem *klick

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  • Markenevents und die Rechtefrage I: Markenkonzerte – wer kann eigentlich was freigeben?

    Geschrieben am 11. September 2009 Peter Keine Kommentare

    Wir planen einen Event für eine Marke und wollen einen namhaften Live Act, am besten etwas gerade aktuelles. Schnell einigt sich das Team darauf, die derzeit gehypte aber noch nicht unbezahlbare Band X zu buchen, laut Tourdaten ist die Band zu dem Wunschzeitpunkt verfügbar. Man will in der Kommunikation einerseits auf der Welle des Interesses für das aktuelle Album mitschwimmen, andererseits mit der eigenen Kommunikation Band X einen effektiven Mehrwert bieten, indem man das Album mit promoted und damit durch eine Win-Win Situation Band X den Markengig schmackhaft macht. Vernünftigerweise beauftragt man eine fachkundige Agentur mit Booking und Durchführung, denn es ist selbst den Beteiligten nicht immer klar, bei wem man sich welche Freigabe zu holen hat. Je nach Vertrag sind das der Künstler (in der Regel vertreten durch sein Management), das Label und mitunter auch der Fotograf der Bandfotos. Die einzige Partei, die klar kalkulierbar ist in diesem Spiel, ist die GEMA, denn die muss man immer zahlen. Alles andere klärt sich nach dem klick.

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  • Videomitschnitt der c/o pop Podiumsdiskussion “Live Entertainment oder Advertainment”

    Geschrieben am 25. August 2009 Peter Keine Kommentare

    Es hat nun doch eine Woche gedauert, aber hier ist der Mitschnitt des Videostreams unseres Panels zum Thema “Live Entertainment Oder Advertainment: die Suche nach dem perfekten Event für Künstler und Marken”. Wir danken allen Teilnehmern auf dem Panel und dem Publikum für die interessierten Fragen! Vor allem auch ein herzlicher Dankeschön an Philipp von unserem Partner peoplezapping.com für Geduld und Mühe, das Material auch ein viertes Mal zu rendern, damit wir es so bereitstellen können, wie wir uns das vorgestellt haben – in einem Stück. Weniger erfreulich ist, dass der Mitschnitt der zweiten Diskussion zum Thema “Branded Content” sich tatsächlich trotz aller Versuche nicht wieder herstellen liess.

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  • Lautstark-Panel auf der c/o pop im Live-Stream

    Geschrieben am 12. August 2009 lautstark Keine Kommentare

    copop_logo_rgbAm kommenden Freitag lädt Lautstark im Rahmen der c/o pop in Köln zu zwei Diskussionsrunden ein, die sich mit zentralen Fragen der Zusammenarbeit zwischen Marken und Musik beschäftigen. Beide Panel sind hochkarätig besetzt und werden mit dem Lautstarken Fabian Gerhartz und dem Journalisten Frank Karch kompetent moderiert. Und es kommt noch besser: Wir haben mit peoplezapping.com einen Partner gewinnen können, der die Diskussionsrunden live ins Netz streamt. Damit können alle, die nicht zur c/o pop kommen können, trotzdem an der Veranstaltung teilnehmen, denn die Chat-Funktion von peoplezapping.com  erlaubt es, Fragen an das Podium zu richten. Details nach dem *klick

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  • Markenevents und … die GEMA

    Geschrieben am 30. Juli 2009 Peter Keine Kommentare

    Alles ist prima gelaufen, das von der Marke veranstaltete kostenlose Konzert mit der Top Band hat eingeschlagen wie eine Bombe, das Budget wurde eingehalten. Doch plötzlich flattert einige Zeit später eine Rechnung der GEMA ins Haus. Aber es wurde doch gar kein Geld eingenommen und die Band hat nur eigene Songs gespielt?! Gleichgültig. Die GEMA kassiert (fast) immer. Infos dazu, wer eigentlich diese GEMA ist, was ihr Zweck ist und bei welchen Marken-Aktionen mit ihr zu rechnen ist, gibt’s nach dem Klick.

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  • Markenevents und … die Fotofalle

    Geschrieben am 24. Juli 2009 Peter 1 Kommentar

    Alles ist bestens gelaufen: Das Konzert voll, die Fans begeistert, der Star gut gelaunt. Doch statt begeisterter Nachberichte liest man plötzlich von unmöglichen Bedingungen für die Bildberichterstattung, unterkühlte Rezensionen oder schlicht – nichts. Der tolle Markenevent ist in die Fotofalle geraten.

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