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	<title>Lautstark &#124; Musik und mehr &#187; Hintergrundwissen</title>
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		<title>Embrace Life</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Werbung für Sicherheitsthemen beim Autofahren gibt sich hierzulande ja meist eher als Schocktherapie: Todesanzeigen auf Plakatwänden, Unfallfotos, ernst dreinblickende OP-Teams (&#8221;rasen Sie, wir kümmern uns um den Rest&#8221;). Das Thema Sicherheit ist ernst, der Autofahrer an sich offensichtlich unvernünftig und muss immer wieder zu seinem Glück ermahnt, geschockt, erzogen werden. Es scheint nicht wirklich im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werbung für Sicherheitsthemen beim Autofahren gibt sich hierzulande ja meist eher als Schocktherapie: Todesanzeigen auf Plakatwänden, Unfallfotos, ernst dreinblickende OP-Teams (&#8221;rasen Sie, wir kümmern uns um den Rest&#8221;). Das Thema Sicherheit ist ernst, der Autofahrer an sich offensichtlich unvernünftig und muss immer wieder zu seinem Glück ermahnt, geschockt, erzogen werden. Es scheint nicht wirklich im Denkhorizont der Macher zu liegen, dass man das Thema auch ganz anders angehen könnte: Positiv, emotional, ergreifend, herzerwärmend, ohne Worte. Die britische Initiative &#8220;Sussex Safer Roads&#8221; stellt einen Spot vor, der meines Erachtens nach wesentlich nachhaltiger wirken dürfte, da er das Thema Sicherheitsgurt positiv emotional umsetzt und dabei das Kunststück hinbekommt, zu Tränen zu rühren ohne zu nerven. Ein Paradebeispiel dafür, wie man durch geschickten Perspektivwechsel ein trockenes, ernstes Thema geschickt beleben und nachhaltig Wirkung erzielen kann. Thumbs up!</p>
<a href="http://www.lautstark-blog.de/2010/02/08/embrace-life/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a>
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		<title>Wie Ikea Facebook kreativ nutzt und nebenbei zeigt, wie Social Media Kommunikation funktioniert.</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 11:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle reden von Social Media. Am besten kann man im Moment als Agentur verdienen, indem man dem Kunden teuer noch eine &#8220;Social Media Kampagne&#8221; verkauft. Dumm nur, dass sich die meisten &#8220;Social Media Kampagnen&#8221; weiterhin auf das Senden von Informationen beschränken, d.h. die Nutzer der jeweiligen Plattformen informieren und nur wenig Raum zur kreativen Mitgestaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle reden von Social Media. Am besten kann man im Moment als Agentur verdienen, indem man dem Kunden teuer noch eine &#8220;Social Media Kampagne&#8221; verkauft. Dumm nur, dass sich die meisten &#8220;Social Media Kampagnen&#8221; weiterhin auf das Senden von Informationen beschränken, d.h. die Nutzer der jeweiligen Plattformen informieren und nur wenig Raum zur kreativen Mitgestaltung geben. Damit wird in der Regel das volle Potenzial von Social Media nicht einmal annähernd ausgeschöpft. Das ist auch nicht so einfach, riskiert man doch bei offener Kommunikation immer, dass man die Kontrolle verliert und die Kampagne nach hinten losgeht. Und überhaupt, wie soll denn das gehen, die Nutzer zu beteiligen? Nun, hierfür bietet nun Ikea in Schweden ein großartiges Beispiel. Anlässlich der Eröffnung eines Ikea Hauses in Malmö im Herbst diesen Jahres sollten die potenziellen Käufer beteiligt werden. Man entschied sich zur Nutzung eines Standartfeatures von Facebook: das Markieren von Dingen oder Personen auf Bildern. Der Erfolg war durchschlagend. Seht selbst nach dem *klick</p>
<p><span id="more-581"></span><a href="http://www.lautstark-blog.de/2009/11/19/wie-ikea-facebook-kreativ-nutzt-und-nebenbei-zeigt-wie-social-media-kommunikation-funktioniert/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>(<a title="Thilo Specht on Twitter" href="http://www.twitter.com/tspe" target="_blank">via</a>)</p>
<img src="http://www.lautstark-blog.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=581&ts=1280446468" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/>]]></content:encoded>
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		<title>Arte Doku &#8220;Noten und Neuronen&#8221;</title>
		<link>http://www.lautstark-blog.de/2009/11/17/arte-doku-noten-und-neuronen/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 10:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, es gibt einen Grund, weshalb ich der GEZ jeden Monat Geld überweise. Nein, nicht damit dieses Geld sinnlos für Fußballübertragungsrechte verpulvert wird (sorry Jungs). Ich zahle, weil es arte gibt. Und weil arte so großartige Dokumentationen wie diese produziert, die sich sonst kaum noch ein Sender leistet: &#8220;Noten und Neuronen&#8221;. Musiker und Vokalkünstler Bobby McFerrin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-574" title="arte &quot;Noten und Neurone&quot; Screenshot" src="http://www.lautstark-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/Bild-16-150x150.png" alt="arte &quot;Noten und Neurone&quot; Screenshot" width="150" height="150" />Ja, es gibt einen Grund, weshalb ich der GEZ jeden Monat Geld überweise. Nein, nicht damit dieses Geld sinnlos für Fußballübertragungsrechte verpulvert wird (sorry Jungs). Ich zahle, weil es arte gibt. Und weil arte so großartige Dokumentationen wie diese produziert, die sich sonst kaum noch ein Sender leistet: &#8220;Noten und Neuronen&#8221;. Musiker und Vokalkünstler Bobby McFerrin und der Neurowissenschaftler Daniel Levitin gehen der Frage nach, wieso Musik solche Macht über uns hat und kommen zu dem Schluss, dass diese Macht eventuell sogar noch größer ist, als ursprünglich angenommen. Aber wieso hat Musik eigentlich diese Wirkung auf uns? Ein äußerst interessanter Beitrag, für den man sich etwas Ruhe nehmen sollte (Gesamtlänge etwas über 100 Minuten).</p>
<p>Bemerkenswert ist, dass die Sendung nun auch als Episodenfolge bei youtube verfügbar ist. Danke arte!<span id="more-573"></span></p>
<a href="http://www.lautstark-blog.de/2009/11/17/arte-doku-noten-und-neuronen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a>
<p>(<a title="nerdcore" href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/11/16/notes-and-neurons-doku-online/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+NerdcoreRSS2+%28Nerdcore%29" target="_blank">via</a>)</p>
<img src="http://www.lautstark-blog.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=573&ts=1280446468" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/>]]></content:encoded>
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		<title>Ich seh doch, was ich sehe&#8230; oder?!? Nö!</title>
		<link>http://www.lautstark-blog.de/2009/11/14/ich-seh-doch-was-ich-sehe-oder-no/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 20:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade ging das Monaco Media Forum 2009 zu Ende, das eine Reihe mehr oder minder bekannter Konfrontationen zwischen Vertretern &#8220;alter&#8221; und &#8220;neuer&#8221; Medien geboten zu haben scheint, traut man den Berichten. Bemerkenswert erscheint in diesem Zusammenhang die Auswahl des Abschlussvortrags von Al Seckel, den man auch als Kommentar der laufenden Diskussionen zwischen online und offline [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-564" title="credit: Al Secker" src="http://www.lautstark-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/Bild-19-150x150.png" alt="credit: Al Secker" width="150" height="150" />Gerade ging das Monaco Media Forum 2009 zu Ende, das eine Reihe mehr oder minder bekannter Konfrontationen zwischen Vertretern &#8220;alter&#8221; und &#8220;neuer&#8221; Medien geboten zu haben scheint, traut man den Berichten. Bemerkenswert erscheint in diesem Zusammenhang die Auswahl des Abschlussvortrags von Al Seckel, den man auch als Kommentar der laufenden Diskussionen zwischen online und offline Medien verstehen kann: Al Seckel führt gnadenlos vor, wie wir Sklaven einmal gelernter Deutungsmuster unseres Hirns sind. Wider besseren Wissens rasten Bilder, die zuvor als optische Täuschung entlarvt wurden, genau so wieder im Hirn ein, wie wir sie zu Anfang gesehen haben.</p>
<p>&#8220;Perhaps your own world view is preventing you from seeing, recognizing, and internalizing some ideas that fall outside of your own world view, or coul be interpreted differently by others from the way you &#8220;know&#8221; them to be true.&#8221; (Al Seckel)</p>
<p>Hm&#8230; eigentlich egal ob es dabei um Medienkrise, Marketing Internet, Wirtschaft, Beziehungen oder Klimawandel geht, oder?</p>
<p>verunsichert wird nach dem *klick</p>
<p><span id="more-562"></span><a href="http://www.lautstark-blog.de/2009/11/14/ich-seh-doch-was-ich-sehe-oder-no/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Update: Ich hatte vergessen, zu erwähnen, wo ich es gefunden habe: beim <a title="indiskretionehrensache.de Blog" href="http://indiskretionehrensache.de/?p=2304" target="_blank">Knüwer</a> in seinem chicken neuen Blog wars!</p>
<img src="http://www.lautstark-blog.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=562&ts=1280446468" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Markenevents und die Rechtefrage I: Markenkonzerte &#8211; wer kann eigentlich was freigeben?</title>
		<link>http://www.lautstark-blog.de/2009/09/11/markenevents-kunstlerbooking/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 14:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir planen einen Event für eine Marke und wollen einen namhaften Live Act, am besten etwas gerade aktuelles. Schnell einigt sich das Team darauf, die derzeit gehypte aber noch nicht unbezahlbare Band X zu buchen, laut Tourdaten ist die Band zu dem Wunschzeitpunkt verfügbar. Man will in der Kommunikation einerseits auf der Welle des Interesses für das aktuelle Album mitschwimmen, andererseits mit der eigenen Kommunikation Band X einen effektiven Mehrwert bieten, indem man das Album mit promoted und damit durch eine Win-Win Situation Band X den Markengig schmackhaft macht. Vernünftigerweise beauftragt man eine fachkundige Agentur mit Booking und Durchführung, denn es ist selbst den Beteiligten nicht immer klar, bei wem man sich welche Freigabe zu holen hat. Je nach Vertrag sind das der Künstler (in der Regel vertreten durch sein Management), das Label und mitunter auch der Fotograf der Bandfotos. Die einzige Partei, die klar kalkulierbar ist in diesem Spiel, ist die <a title="Markenevents und die GEMA" href="http://www.lautstark-blog.de/2009/07/30/markenevents-und-die-gema/" target="_blank">GEMA</a>, denn die muss man immer zahlen. Alles andere klärt sich nach dem klick.</p>
<p><span id="more-480"></span>Eigentlich ist es doch ganz einfach. Wenn man einfach ein Konzert buchen will, wendet man sich an das Management und macht einen Vertrag. Eigentlich. In letzter Zeit neigen einige Labels dazu, mit den Künstlern sogenannte 360 Grad Verträge zu schliessen, die sie auch an den Einnahmen von Konzerten und Merchandise beteiligen. Damit hat man dann das Label auch mit am Tisch sitzen. Es kann sogar sein, dass man für die Verwendung der Fotos noch den Fotografen fragen (und in sehr seltenen Fällen sogar bezahlen) muss &#8211; wenn dieser zum Beispiel die Fotos nur für das Album freigegeben hat, oder die Verwendung im Zusammenhang mit Markengigs ausgeschlossen ist und ausschliesslich für Album-PR freigegeben ist. Mit Fotografen haben wir noch nie Probleme erlebt, allerdings sind die Probleme vorprogrammiert, wenn man die Freigabe nicht vorher einholt. Aber Fotografen sind in der Regel kooperativ, insbesondere, wenn sie ihren Credit bekommen. Probleme macht mitunter das Binnenverhältnis von Management und Label, denn die beiden vertreten mit nichten immer die gleichen Interessen. Da kann es schnell passieren, dass der eine ja und der andere nein sagt. Die wichtigste Regel lautet daher:</p>
<p>Vorher überlegen, was in der Kommunikation verwendet werden soll.</p>
<p>Binsenweisheit? Von wegen! Beispiele:</p>
<p>Man hat einen Künstler über das Management kontaktiert. Das freut sich, einen Gig ausserhalb der relativ gering bezahlten Promotour zu bekommen und stimmt dem Markengig gerne zu. Mitunter versuchen die Managements das allerdings an den Labels vorbei zu machen und &#8220;vergessen&#8221; dabei schon mal, was für einen Vertrag beide miteinander haben. Alles läuft erstmal gut, bis die PR Abteilung der Marke auf den guten Gedanken kommt, kurzfristig über den Hauseigenen Unternehmensblog noch ein paar Alben und Band-Merchandise zu verlosen. Die Alben muss man sich jedoch vom Label besorgen und das weiss von nichts und sieht erstmal sowieso keinen Grund, umsonst Alben zu verschenken. Was ist das eigentlich für ein Auftritt und wieso wissen wir nichts davon? Die Band hat doch einen 360&#8230; ohoh&#8230; schon hängt man mitten im Schlamassel &#8211; ok, das ist wirklich worst case, passiert allerdings tatsächlich. Man bekommt so eine Kuh oft noch vom Eis, allerdings ist das Stress, den niemand braucht. Also: vorher eine Liste machen, welche Bilder verwendet werden sollen, ob Alben/Merchandise der Band für PR Zwecke verwendet werden kann, ob das Album Artwork auf den Plakaten verwendet werden kann/soll/muss. Geht man eine solche Liste mit dem Management durch, fällt schnell auf, was man woher bekommt und wer dafür die Rechte hat.</p>
<p>Bleiben wir noch kurz beim Thema 360 Grad Vertrag. Für den Markengig wurde eine Band angesprochen, die bekanntermassen einen solchen Vertrag hat. Daher ist man direkt auf das Label zugegangen und hat alles mit denen verhandelt. Unter anderem ein Gewinnspiel über die Webseite der Marke, bei dem die Fans Fragen zur Band beantworten und dafür etwas gewinnen können. Eine runde Sache findet das Marketing. Nur war dem Label leider nicht bekannt, dass die Band grundsätzlich keine Kooperationen mit Spirituosenmarken eingeht, da der Bassist und Sänger noch nicht volljährig sind und bei unserer Marke handelt es sich leider um einen Whiskey&#8230; outch, das wars leider mit unserem schönen Projekt, die Suche nach einem Act geht von vorne los und die Zeit wird knapp.</p>
<p>Ein ebenfalls beliebter Fehler: man macht einen Deal mit dem Label, das die Band per Vertrag verpflichtet hat, in Deutschland Showcases zu spielen. Das Label freut sich, dass die Marke den Gig bezahlt und die Band muss sich dem Vertrag beugen, obwohl sie eigentlich keine Lust auf eine Markenveranstaltung haben. Jetzt gefällt dem Markenverantwortlichen allerdings das Bandfoto viel besser als das vom Label zur Verfügung gestellte Abum-Artwork und die gesamte Kommunikationskampagne wird um das Bandfoto herum designt. Niemand denkt sich etwas dabei, da die Fotos ja der Pressemappe beiliegen. Als alles fertig ist, kommt leider heraus, dass das Label nur die Rechte am Album Artwork haben, das Bandfoto aber nur für reine PR Zwecke verwendet werden darf. Da die Band eh keine sonderlich große Lust auf den Gig hat, kann sie die Kommunikationskampagne damit ablehnen und schon hat man wieder Mehrarbeit. Wenn die Plakate schon hängen und die Band das erst am Tag des Konzertes sieht, hat man evtl. sogar juristischen Ärger bis hin zu einer Band, die sich weigert, den Gig zu spielen, da das Label den Vertrag gebrochen habe &#8211; und damit kommen die dann je nach Vertragsbedingungen auch noch durch.</p>
<p>Zusammenfassend: Je nachdem ob in der Kommunikation Bilder des Acts, das Album-Artwork, Merchandising, ggf. Video Material der Band oder Audio- oder Video Statements der Band verwendet werden sollen, sind unter Umständen verschiedene Parteien um Freigabe zu fragen, eine allgemeine Regel gibt es nicht.</p>
<p>Letztlich ist das noch der einfache Fall. Wirklich interessant wird es, wenn man den Markengig z.B. im eigenen Portal streamen will, per Radio oder TV übertragen oder gar Mitschnitte umsonst oder gegen Bezahlung den eigenen Kunden zur Verfügung stellen will. Dies werden wir in den weiteren Teilen dieses Artikels in den kommenden Wochen thematisieren.</p>
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		</item>
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		<title>Videomitschnitt der c/o pop Podiumsdiskussion &#8220;Live Entertainment oder Advertainment&#8221;</title>
		<link>http://www.lautstark-blog.de/2009/08/25/videomitschnitt-co-pop-podiumsdiskussion/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 12:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es hat nun doch eine Woche gedauert, aber hier ist der Mitschnitt des Videostreams unseres Panels zum Thema “Live Entertainment Oder Advertainment: die Suche nach dem perfekten Event für Künstler und Marken”. Wir danken allen Teilnehmern auf dem Panel und dem Publikum für die interessierten Fragen! Vor allem auch ein herzlicher Dankeschön an Philipp von unserem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat nun doch eine Woche gedauert, aber hier ist der Mitschnitt des Videostreams unseres Panels zum Thema “Live Entertainment Oder Advertainment: die Suche nach dem perfekten Event für Künstler und Marken”. Wir danken allen Teilnehmern auf dem Panel und dem Publikum für die interessierten Fragen! Vor allem auch ein herzlicher Dankeschön an Philipp von unserem Partner <a title="peoplezapping.com" href="http://www.peoplezapping.com" target="_blank">peoplezapping.com</a> für Geduld und Mühe, das Material auch ein viertes Mal zu rendern, damit wir es so bereitstellen können, wie wir uns das vorgestellt haben &#8211; in einem Stück. Weniger erfreulich ist, dass der Mitschnitt der zweiten Diskussion zum Thema &#8220;Branded Content&#8221; sich tatsächlich trotz aller Versuche nicht wieder herstellen liess.</p>
<p><span id="more-447"></span></p>
<a href="http://www.lautstark-blog.de/2009/08/25/videomitschnitt-co-pop-podiumsdiskussion/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a>
<p>Hinweisen möchte ich auch auf den Mitschnitt der Diskussion &#8220;Werte 2.0 &#8211; geistiges Eigentum vs. Netzkultur&#8221;, das ich mit einer Einordnung auf <a title="myoon.com" href="http://blog.myoon.com/2009/08/24/werte-2-0-diskussion-auf-der-co-pop-als-komplettes-video/" target="_blank">myoon.com</a> gefunden habe.</p>
<img src="http://www.lautstark-blog.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=447&ts=1280446468" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/>]]></content:encoded>
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		<title>Lautstark-Panel auf der c/o pop im Live-Stream</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 09:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lautstark</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 14. August 2009; 15:00 bis 18:00. ] Am kommenden Freitag lädt Lautstark im Rahmen der c/o pop in Köln zu zwei Diskussionsrunden ein, die sich mit zentralen Fragen der Zusammenarbeit zwischen Marken und Musik beschäftigen. Beide Panel sind hochkarätig besetzt und werden mit dem Lautstarken Fabian Gerhartz und dem Journalisten Frank Karch kompetent moderiert. Und es kommt noch besser: Wir haben mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-413" title="c/0 pop Logo" src="http://www.lautstark-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/copop_logo_rgb-300x252.jpg" alt="copop_logo_rgb" width="180" height="151" />Am kommenden Freitag lädt Lautstark im Rahmen der c/o pop in Köln zu zwei Diskussionsrunden ein, die sich mit zentralen Fragen der Zusammenarbeit zwischen Marken und Musik beschäftigen. Beide Panel sind hochkarätig besetzt und werden mit dem Lautstarken Fabian Gerhartz und dem Journalisten Frank Karch kompetent moderiert. Und es kommt noch besser: Wir haben mit <a title="peoplezapping.com" href="www.peoplezapping.com" target="_blank">peoplezapping.com</a> einen Partner gewinnen können, der die Diskussionsrunden live ins Netz streamt. Damit können alle, die nicht zur c/o pop kommen können, trotzdem an der Veranstaltung teilnehmen, denn die Chat-Funktion von peoplezapping.com  erlaubt es, Fragen an das Podium zu richten. Details nach dem *klick</p>
<p><span id="more-411"></span></p>
<p>Die Veranstaltungen finden am Kongress-Standort Opernterassen statt und zwar:</p>
<ul>
<li>15:00-16:00 &#8220;Live Entertainment Oder Advertainment: die Suche nach dem perfekten Event für Künstler und Marken&#8221;</li>
<li>16:00-17:00 &#8220;Branded Content: Glaubhaft bleiben trotz Markenkooperation oder sogar credible werden durch Markenkooperation&#8221;</li>
</ul>
<p>Teilnehmerlisten und Themenbeschreibung siehe unten.</p>
<p>Der Stream wird am Freitag über diesen Blog und peoplezapping.com erreichbar sein. Freitag wird es dazu noch einmal einen eigenen Eintrag mit dem Player geben. Wir freuen uns auf rege Beteiligung!</p>
<p>Übersicht über die Diskussionen:</p>
<p>1. LIVE ENTERTAINMENT ODER ADVERTAINMENT&#8230; die Suche nach dem perfekten Event für Künstler &amp; Marken.</p>
<ul>
<li>Chris Reitze (Managing Director, 2Bild)</li>
<li>Hamed Shahi (Managing Director, SSC Group GmbH)</li>
<li>Florian Brauch (CEO, Sparta Entertainment)</li>
<li>Saskia Trautwein (Senior PR &amp; Talent Relations Manager, Styleheads)</li>
<li>Ralf Lülsdorf (Head of Brand Properties, Deutsche Telekom)</li>
<li>Moderation: Fabian Gerhartz (Managing Director, Lautstark), Frank Karch (Journalist, 1Live)</li>
</ul>
<p>Es ist die Königsdisziplin für Markenartikler: Die eigene Eventserie. Künstler, Kommunikation, Location &#8211; alles muß passen. Der Grad zwischen perfekter Markeninszenierung und Werbeveranstaltung ist hauchdünn. Der Event gilt als gelungen, wenn es für Künstler und Marke eine gleichermaßen erfolgreiche Veranstaltung ist. Die Podiums-diskussion gibt Gelegenheit aus den Anforderungen beider Perspektiven den perfekten Event zu kreieren.</p>
<p>2. BRANDED CONTENT&#8230; Glaubhaft bleiben trotz Markenkooperation oder sogar credible werden durch Markenkooperation.</p>
<ul>
<li>Bettina Schasse de Araujo (General Director, Piranha Musik &amp; IT)</li>
<li>Philipp Maiburg (Head of Carhartt Music, Carhartt Music)</li>
<li>Dominik Dreyer (Director Business Development, Universal)</li>
<li>Dominik Scholta (Group Managing Planner, Media Team OMD GmbH)</li>
<li>Thomas Rosenfeld (Senior Brand Manager, AXE)</li>
<li>Moderation: Fabian Gerhartz (Managing Director, Lautstark), Frank Karch (Journalist, 1Live)</li>
</ul>
<p>Längst sind Marken mehr als nur der reine Werbe- oder Sponsorpartner für Künstler und ihren Content. Marken machen Stars (Apple, Inc.) oder Künstler sind das Gesicht und Mastermind ihrer eigenen Marke (Rocawear). Wie wird eine win/win Situation geschaffen? Wie groß ist das Verständnis auf beiden Seiten für einander und wie werden aus Kooperationspartnern tatsächlich langfristige Partner? Es diskutieren Labels, Markenartikler und Künstler.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Markenevents und … die GEMA</title>
		<link>http://www.lautstark-blog.de/2009/07/30/markenevents-und-die-gema/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 13:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundwissen]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Marken]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing Know How]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles ist prima gelaufen, das von der Marke veranstaltete kostenlose Konzert mit der Top Band hat eingeschlagen wie eine Bombe, das Budget wurde eingehalten. Doch plötzlich flattert einige Zeit später  eine  Rechnung der GEMA ins Haus. Aber es wurde doch gar kein Geld eingenommen und die Band hat nur eigene Songs gespielt?! Gleichgültig. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles ist prima gelaufen, das von der Marke veranstaltete kostenlose Konzert mit der Top Band hat eingeschlagen wie eine Bombe, das Budget wurde eingehalten. Doch plötzlich flattert einige Zeit später  eine  Rechnung der GEMA ins Haus. Aber es wurde doch gar kein Geld eingenommen und die Band hat nur eigene Songs gespielt?! Gleichgültig. Die GEMA kassiert (fast) immer. Infos dazu, wer eigentlich diese GEMA ist, was ihr Zweck ist und bei welchen Marken-Aktionen mit ihr zu rechnen ist, gibt’s nach dem Klick.</p>
<p><span id="more-366"></span></p>
<p>„Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) ist eine Verwertungsgesellschaft, die in Deutschland (Hauptsitz Berlin und München) die Aufführungs- und Vervielfältigungsrechte von denjenigen Komponisten, Textdichtern und Verlegern von Musikwerken vertritt, die in ihr Mitglied sind“ fasst <a title="Wikipedia/GEMA" href="http://de.wikipedia.org/wiki/GEMA" target="_blank">Wikipedia</a> zusammen. Die <a title="gema.de" href="http://www.gema.de/ " target="_blank">GEMA</a> tritt also per Definition dafür ein, dass nicht nur die Verwerter (z.B. Labels) Geld mit der Vermarktung von Musik verdienen, sondern auch Urheber und die Verlage. Ob sie das tatsächlich tut und in welcher Qualität ist Gegenstand regelmäßiger kontroverser Diskussionen, die allerdings den Rahmen dieses Artikels deutlich sprengen würden&#8230;</p>
<p>Fakt ist, es gibt die GEMA und sie meldet sich immer dann, wenn in irgendeiner Form Musik verwendet wird. Zur Verdeutlichung eine kleine Übersicht von Verwendungssituationen in der Konzernkommunikation, bei denen GEMA Gebühren anfallen können:</p>
<ul>
<li>Warteschleifenmusik in 	Telefonanlagen</li>
<li>Musikuntermalung von 	Telefonansagen, Webseiten, Präsentationen, Imagefilmen</li>
<li>Hintergrundbeschallung von 	Veranstaltungen und Verkaufsräumen, auch Einzelhandel</li>
<li>Events und Partys mit DJ</li>
<li>Konzerte der sogenannten U-Musik, 	auch wenn der Act ausschliesslich eigenes Material spielt</li>
<li>Konzerte der sogenannten E-Musik 	(hier ggf. auch, wenn die Komponisten lange tot sind)</li>
<li>Theater-, Varieté- und 	Kabarett-Veranstaltungen mit Musikeinsatz</li>
</ul>
<p>Vorsichtshalber also immer, wenn irgendwas klingt.</p>
<p>Dabei gilt grundsätzlich die „GEMA-Vermutung“, was nichts anderes bedeutet als das zunächst einmal davon ausgegangen wird, dass die verwendete Musik GEMA pflichtig ist &#8211; eine Umkehrung der Beweislast. Wurde Musik eingesetzt, die aktuell oder irgendwann mal in den Charts auftauchte, kann man getrost davon ausgehen, dass eine GEMA Pflicht vorliegt. Mit anderen Worten: bei Konzerten mit bekannten Bands, praktisch jeder Form von Markenpartys mit populärem DJ-Set etc. wird man um die GEMA nicht herumkommen. Wohlgemerkt: die GEMA Gebühren werden zusätzlich zu dem Kaufpreis einer Musikdatei oder dem Künstlerhonorar und den Produktionskosten erhoben.</p>
<p>Der Verwender/Veranstalter muss die Musik bei der GEMA anmelden (das macht nicht automatisch die Bookingagentur). Die Gebühren werden je nach Verwendungszweck nach verschiedenen Tarifen erhoben. Hieraus ergibt sich ein z.T. recht unübersichtlicher Tarifdschungel, der sich auch dem informierten Benutzer nicht immer sofort erschliesst. Ein Beispiel:</p>
<p>Wir veranstalten ein Konzert mit einer bekannten Band. Rechnet man nun nach dem Tarif U-VK (Unterhaltungs- und Tanzmusik mit Musikern) oder U-K (Konzerte mit Unterhaltungsmusik) ab? Der Unterschied liegt im Detail und kann zu erheblich unterschiedlichen Summen führen. Während U-VK nach Quadratmetern und Eintrittspreis abgerechnet wird, wird U-K nach Personen und einem prozentualen Anteil der Einnahmen abgerechnet, zu denen allerdings aktuell auch Sponsoring Einnahmen gezählt werden. Vollends unübersichtlich wird das System durch eine Fülle an Sonderregeln und Ausnahmen, um den Bedürfnissen von Kleinveranstaltern, Benefizveranstaltungen, Pädagogischen Einrichtungen bis hin zu Balletschulen Rechnung zu tragen. So kann der Posten GEMA Gebühren in einer von einer Marke eingerichteten Musikschule durchaus Budgetrelevant sein, denn bei konstanter Verwendung berechnen sich die Gebühren nach  Laufzeit.</p>
<p>Ja, das ist kompliziert. Und ja, das macht besser jemand, der sich damit auskennt. Denn bei versehentlich zu gering berechneten Gebühren versteht die GEMA keinen Spaß.</p>
<p>Jetzt gibt es eine Menge Situationen, in denen Musik zwar für die Atmosphäre wichtig ist, es allerdings eher zweitrangig ist, welche Stücke genau verwendet werden, z.B. Imagefilme, Hintergrundbeschallung für Verkaufsräume und ähnliche. Hier macht es wenig Sinn, konstante Gebühren zu zahlen, es wäre sinnvoller, einmal eine Musikdatei zu kaufen. Hierfür halten Aggregatoren wie z.B. die Ingelheimer <a title="Proud Music Webseite" href="http://www.proudmusiclibrary.com/ " target="_blank">Proud Music</a> Kataloge mit GEMA freier Musik vor, also von Autoren stammen, die nicht Mitglied der GEMA sind. Dort kann man geordnet nach Genre, Stimmung und Verwendungszweck ganze Stücke oder auch nur Teile oder Loops kaufen, die dann keiner weiteren Gebührenpflicht mehr unterliegen. Aber bitte die Belege aufheben. Die GEMA Vermutung gilt bis zum Beweis des Gegenteils auch hier&#8230;</p>
<p>In einem früheren Beitrag dieser Reihe haben wir uns bereits mit der <a title="Markenevents in der Fotofalle" href="http://www.lautstark-blog.de/2009/07/24/markenevents-und-die-fotofalle/" target="_self">Fotofalle</a> beschäftigt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Markenevents und &#8230; die Fotofalle</title>
		<link>http://www.lautstark-blog.de/2009/07/24/markenevents-und-die-fotofalle/</link>
		<comments>http://www.lautstark-blog.de/2009/07/24/markenevents-und-die-fotofalle/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 08:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Marken]]></category>
		<category><![CDATA[Markenevents]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing Know How]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik-Marken Kooperationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles ist bestens gelaufen: Das Konzert voll, die Fans begeistert, der Star gut gelaunt. Doch statt begeisterter Nachberichte liest man plötzlich von unmöglichen Bedingungen für die Bildberichterstattung, unterkühlte Rezensionen oder schlicht &#8211; nichts. Der tolle Markenevent ist in die Fotofalle geraten.

Aktualität bekommt dieses Szenario durch den gestern verkündeten Boykott der Presseagenturen des einzigen Deutschland-Konzerts von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Alles ist bestens gelaufen: Das Konzert voll, die Fans begeistert, der Star gut gelaunt. Doch statt begeisterter Nachberichte liest man plötzlich von unmöglichen Bedingungen für die Bildberichterstattung, unterkühlte Rezensionen oder schlicht &#8211; nichts. Der tolle Markenevent ist in die Fotofalle geraten.</span></p>
<p><span id="more-345"></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Aktualität bekommt dieses Szenario durch den gestern verkündeten </span><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><a title="www.meedia.de" href="http://meedia.de/nc/details/article/britney-spears-boykottiert-die-dpa_100022015.html" target="_blank">Boykott der Presseagenturen des einzigen Deutschland-Konzerts von Britney Spears</a></span><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">, was zu einem weitgehenden Ausfall der überregionalen Berichterstattung führen wird. Die Reihe läßt sich allerdings beliebig fortsetzen: Leonhard Cohen, Mark Knopfler, Kiss und als Vorreiter Robbie Williams, um nur einige zu nennen, die Agentur-Fotografen aussperren. Oder Künstler wie Kanye West, die erst gar keine Fotografen zulassen.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Folge ist eine z. T. empfindliche Einschränkung der Berichterstattung über das Konzert, was zunächst paradox anmutet: Ein Künstler sperrt Fotografen aus und bringt sich damit um mediale Aufmerksamkeit. Eigentlich müsste er doch interessiert sein&#8230; muss er nicht. Fotografiert werden gehört zwar zum Berufsbild eines Musikers und Berichterstattung fördert seine Bekanntheit, dennoch hat er die Rechte am eigenen Bild. Juristisch gesehen müssen sowohl er als auch der Konzertveranstalter  zustimmen, dass die Show fotografiert werden darf. Hat die Marke ein Konzert nicht selbst veranstaltet, muss die Fotografenfrage zusätzlich also auch mit dem örtlichen Veranstalter geklärt werden. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Viele Künstler begreifen sich heute durchaus als Marken, die die Kontrolle darüber behalten wollen, welche Bilder von ihnen wo veröffentlicht werden – was zuerst einmal ihr gutes Recht ist. Presse- und Fotoagenturen, die ihre Berichte und Fotos auf dem Markt anbieten und im Vorfeld natürlich nicht wissen, wo veröffentlicht wird, werden daher ausgesperrt. Man kann trefflich darüber streiten, ob dies für Künstler ein sinnvolles Vorgehen ist oder nicht. Fakt ist: Viele tun es, mitunter umgekehrt proportional zu eigener Bekanntheit und künstlerischem Status.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Für Markenevents, die naturgemäß ein breites Medienecho nach sich ziehen sollen, sollten also folgende Punkte vorher geklärt werden:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Lässt 	der Künstler Fotografen zu?</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Welche 	Fotografen dürfen akkreditiert werden?</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wie 	viele Fotografen dürfen akkreditiert werden</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Muss 	die Liste der Fotografen vorher mit dem Management abgestimmt 	werden?</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Muss 	mit jedem Fotografen ein Fotovertrag unterschrieben werden, aus dem 	hervorgeht, in welchem Medium die Bilder veröffentlicht werden?</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Will 	der Künstler/das Management die Bilder einzeln freigeben?</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die Absprachen sollten vertraglich fixiert werden &#8211; in der Praxis ist es mitunter allerdings komplizierter. Es ist uns selbst einmal passiert, dass die mühsam mündlich ausgehandelten und mehrfach zugesagten Fotogenehmigungen zu Konzertbeginn widerrufen wurden, da der Künstler an diesem Tag keine Lust hatte fotografiert zu werden. Es erforderte viel Fingerspitzengefühl, zumindest einige Fotos zu bekommen, die wir an die Medien weitergeben konnten. Daher der Rat, Absprachen schriftlich zu fixieren. Gleichzeitig kann man mit solchen Verhandlungen schnell „schlafende Hunde wecken“ und die Managements erst auf Ideen bringen, die sie sonst gar nicht verfolgt hätten. Wie man so schön sagt: Papier ist geduldig und liegt eine Vereinbarung vor, wird gerne noch mehr hineingeschrieben. Diese Verhandlungen erfordern ein hohes Maß an Erfahrung und Wissen um die jeweiligen Künstler-Egos und Befindlichkeiten. Hat man das nicht, sollte man unbedingt oben stehende Liste abarbeiten, handelt sich dabei allerdings mitunter mehr Einschränkungen ein als notwendig. Oder man fragt gleich jemanden, der sich damit auskennt&#8230; </span></p>
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