Wir planen einen Event für eine Marke und wollen einen namhaften Live Act, am besten etwas gerade aktuelles. Schnell einigt sich das Team darauf, die derzeit gehypte aber noch nicht unbezahlbare Band X zu buchen, laut Tourdaten ist die Band zu dem Wunschzeitpunkt verfügbar. Man will in der Kommunikation einerseits auf der Welle des Interesses für das aktuelle Album mitschwimmen, andererseits mit der eigenen Kommunikation Band X einen effektiven Mehrwert bieten, indem man das Album mit promoted und damit durch eine Win-Win Situation Band X den Markengig schmackhaft macht. Vernünftigerweise beauftragt man eine fachkundige Agentur mit Booking und Durchführung, denn es ist selbst den Beteiligten nicht immer klar, bei wem man sich welche Freigabe zu holen hat. Je nach Vertrag sind das der Künstler (in der Regel vertreten durch sein Management), das Label und mitunter auch der Fotograf der Bandfotos. Die einzige Partei, die klar kalkulierbar ist in diesem Spiel, ist die GEMA, denn die muss man immer zahlen. Alles andere klärt sich nach dem klick.
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Wie funktioniert online Kommunikation?
Die bisher beste, einleuchtendste und anschaulichste Darstellung, wie online Kommunikation heute funktioniert, habe ich gerade über den Kollegen Tapio Liller gefunden. Es handelt sich ein Video der englischen Agentur RealWire, die damit ihre Herangehensweise an online-PR darstellt und nebenbei die Funktionsweise der online Kommunikation aus der Sicht des Senders von Informationen darstellt. Des Senders, der in der modernen online Kommunikation eben auch Empfänger sein muss, also Kommunikationspartner. Großartig ist die Szene, die in 1 Sekunde erklärt, wieso one shot Engagements herausgeworfenes Geld sind und nur Fragezeichen hinterlassen. Das Web verlangt Kontinuität und Überzeugung. Gilt übrigens 1:1 auch für alle Arten von Musik-Communities, on- wie offline. Well done!
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Videomitschnitt der c/o pop Podiumsdiskussion “Live Entertainment oder Advertainment”
Es hat nun doch eine Woche gedauert, aber hier ist der Mitschnitt des Videostreams unseres Panels zum Thema “Live Entertainment Oder Advertainment: die Suche nach dem perfekten Event für Künstler und Marken”. Wir danken allen Teilnehmern auf dem Panel und dem Publikum für die interessierten Fragen! Vor allem auch ein herzlicher Dankeschön an Philipp von unserem Partner peoplezapping.com für Geduld und Mühe, das Material auch ein viertes Mal zu rendern, damit wir es so bereitstellen können, wie wir uns das vorgestellt haben – in einem Stück. Weniger erfreulich ist, dass der Mitschnitt der zweiten Diskussion zum Thema “Branded Content” sich tatsächlich trotz aller Versuche nicht wieder herstellen liess.
Social Media Revoltion?!
Ich habe dieses Video heute bereits an mehreren Stellen gefunden (unter anderem bei Tapio Liller). Es beschreibt pointiert, anschaulich und eindringlich den anhaltenden Meta-Trend zu Social Media Kommunikation und die Auswirkungen auf die Unternehmenskommunikation. Der Kernsatz ist aus werberischen Perspektive: Erst zuhören, dann verkaufen. Ansehen, auswendig lernen und in die Kommunikationsstrategie integrieren. Jetzt.
Ausserdem ist es ein prima Beispiel, wie man elendig lange Zahlenkolonnen durch geschickte Montage und mit passender Musik so emotional vermitteln kann, als sei es Entertainment.
Livestreaming vom Brandday Panel der c/o pop! UPDATE #2
Hallo zusammen,
ab 15:00 werden an dieser Stelle in Kooperation mit unseren Freunden von peoplezapping.com die beiden Diskussionspanels
- 15:00-16:00 “Live Entertainment Oder Advertainment: die Suche nach dem perfekten Event für Künstler und Marken”
- 16:00-17:00 “Branded Content: Glaubhaft bleiben trotz Markenkooperation oder sogar credible werden durch Markenkooperation”
live als stream übertragen. Genauere Infos zu Themen und Teilnehmern gibt es hier. Und ca. 14:30 bewegen sich nach dem Klick auch Bilder!
Lautstark-Panel auf der c/o pop im Live-Stream
Am kommenden Freitag lädt Lautstark im Rahmen der c/o pop in Köln zu zwei Diskussionsrunden ein, die sich mit zentralen Fragen der Zusammenarbeit zwischen Marken und Musik beschäftigen. Beide Panel sind hochkarätig besetzt und werden mit dem Lautstarken Fabian Gerhartz und dem Journalisten Frank Karch kompetent moderiert. Und es kommt noch besser: Wir haben mit peoplezapping.com einen Partner gewinnen können, der die Diskussionsrunden live ins Netz streamt. Damit können alle, die nicht zur c/o pop kommen können, trotzdem an der Veranstaltung teilnehmen, denn die Chat-Funktion von peoplezapping.com erlaubt es, Fragen an das Podium zu richten. Details nach dem *klick
Schöne Links zum schönen Wochenende 5
In den vergangenen Tagen konnte man im Zusammenhang mit der Reorganisation der deutschen Bloggercharts lesen, dass in den Blogs immer weniger verlinkt werde, da Links zunehmend über Twitter, Facebook, Posterous und andere getauscht werden. Ein Trend, dem wir hiermit vehement entgegentreten! Unsere Linkempfehlungen zum Wochenende nach dem *klick
Def Jam finanzieren Mariah Carey Booklet mit Werbung

Das neue Mariah Carey Album wurde mit Werbung finanziert
Neue Wege in der Finanzierung und Promotion von physischen CDs geht Def Jam mit dem neuen Album von Mariah Carey. Sie lassen das Album Booklet von der Elle gestalten, wozu auch die Schaltung von Anzeigen gehört, wie laut.de berichtet.
Was Trio von 30 Jahren noch satirisch meinten wird dabei zur ernsthaften Finanzierungsmöglichkeit, denn die Einnahmen decken laut Def Jam die Produktionskosten von CD und Booklet. Grundsätzlich ist diese Vorgehensweise bei so extrem kommerzialisierten Künstlern wie Frau Carey nur konsequent und mit der Elle sicher auch gleich der richtige, weltweit aufgestellte Medienpartner im Boot. Vor allem aber werden mit dem Deal neue Vertriebswege erschlossen, da nun die CD bei Distributoren wie Wal Mart nicht nur in der Musikabteilung, sondern auch in der Parfum Abteilung vertrieben wird.
Man wird in der Umsetzung sehen, ob es überzeugt und langfristig der Künstlerin schadet oder nützt. Wird Mariah Carey hier zur Werbeträgerin oder ordnet sich die Werbung angemessen in das Umfeld “Albumbooklet” ein – mit anderen Worten, überzeugt es die sicher nicht werbescheue Zielgruppe von Mariah Carey oder erregt es nur (negative) Aufmerksamkeit? Wir werden sehen.
EMI Merchandising in der Londoner U-Bahn – bitte?!?

So landet "Camden Town" auf einer Londoner U-Bahn-Tasse
Eine lustige Möglichkeit, bei der Vermarktung von Inhalten neue Wege zu gehen hat die der EMI Music Publishing gefunden. Man erlaubt der Londoner U-Bahn, Merchandise Artikel wie TShirts und Tassen mit Zitaten aus Songs wie “Camden Town” (1995, geschrieben von Suggs & Michael Barson), “Electric Avenue” (1982, Eddie Grant) und anderen zu bedrucken. Denkt man dabei z.B. an die konservative Berliner BVG erscheint die Idee zunächst einmal skuril, bei näherem Hinschauen erschliesst sich die Logik dahinter: Viele Songs haben öffentliche Verkehrsmittel oder Haltestellen zum Thema und die Songs wiederum sind emotional aufgeladen, was bei richtigem Einsatz zurück auf die Marke U-Bahn strahlt. Eigentlich pfiffig. (Quelle Musikwoche)
Markenevents und … die GEMA
Alles ist prima gelaufen, das von der Marke veranstaltete kostenlose Konzert mit der Top Band hat eingeschlagen wie eine Bombe, das Budget wurde eingehalten. Doch plötzlich flattert einige Zeit später eine Rechnung der GEMA ins Haus. Aber es wurde doch gar kein Geld eingenommen und die Band hat nur eigene Songs gespielt?! Gleichgültig. Die GEMA kassiert (fast) immer. Infos dazu, wer eigentlich diese GEMA ist, was ihr Zweck ist und bei welchen Marken-Aktionen mit ihr zu rechnen ist, gibt’s nach dem Klick.
