Beck’s Music Experience 2009 – ein Roadmovie

Vom 4.-6.12. durften wir die Beck’s Music Experience Tour ausrichten. Unser Video-Team hat die Tour natürlich begleitet. Hier eine Zusammenfassung:

Video für die Mittagspause: “Signs”

"Signs"Schweppes zeigt mit diesem viral-Video, das von Mashable gerade auf Platz zwei der 10 innovativsten Virals des Jahres gewählt wurde, dass das Dogma “Virals müssen kurz sein und knallen” zu kurz greift. Was stimmt ist ganz trivial: Virals müssen einfach gut sein. Diesen Schluss hatte ja bereits die Milch-Rock-Oper “Battle for Milquarius” des Amerikanischen Milchproduzentenverbandes nahegelegt, die wir vor einiger Zeit hier vorgestellt haben. Auf Platz eins sind übrigens die irren Fahrradstunts von Danny McAskill, die wir hier auch gepostet haben.

Schweppes macht mit “Signs” eine Menge richtig: Die Markenpräsentation ist sehr zurückhaltend und beschränkt sich auf die Verwendung von Schweppes Getränken (ausschliesslich). Das ganze ist eingebettet in ein Schweppes Kurzfilmfestival, das wiederum mit solch qualitativ hochwertigen Beiträgen sicher schnell Reputation erlangen wird. Mit Peter Hughes wurde ein Regisseur verpflichtet, der sich traut, die Liebesgeschichte langsam aber gefühlvoll aufzubauen. Ausgangspunkt ist der langweilige Büroalltag eines Mitarbeiters, der in einer fremden Stadt recht einsam morgens aufsteht, zur Arbeit geht und sich permanent nach Kontakt sehnt… also eigentlich eine 08/15 Situation, in die sich jeder hineinversetzen kann. Das spannende ist, wie die Geschichte erzählt wird, mit sparsamen, drängenden Bildern, weitgehend ohne gesprochene Sprache – sie beginnt langsam, zieht den Zuseher so in ihren Bann, dass man wirklich wissen will, wie es weitergeht. Die Musik von Dimitri Golovko tut ihr übriges um die Wirkung der Geschichte zu verstärken. Geschickterweise kann man sie direkt als DRM freien Download per Link aus dem Video erwerben. Der immerhin 12 min lange Kurzfilm kommt so auf nun fast 3,3 Mio Abrufe, nach dem Posting auf Mashable  dürften es noch einmal deutlich mehr werden. Eine runde Sache, Kollegen! Video nach dem *click

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Wie Ikea Facebook kreativ nutzt und nebenbei zeigt, wie Social Media Kommunikation funktioniert.

Alle reden von Social Media. Am besten kann man im Moment als Agentur verdienen, indem man dem Kunden teuer noch eine “Social Media Kampagne” verkauft. Dumm nur, dass sich die meisten “Social Media Kampagnen” weiterhin auf das Senden von Informationen beschränken, d.h. die Nutzer der jeweiligen Plattformen informieren und nur wenig Raum zur kreativen Mitgestaltung geben. Damit wird in der Regel das volle Potenzial von Social Media nicht einmal annähernd ausgeschöpft. Das ist auch nicht so einfach, riskiert man doch bei offener Kommunikation immer, dass man die Kontrolle verliert und die Kampagne nach hinten losgeht. Und überhaupt, wie soll denn das gehen, die Nutzer zu beteiligen? Nun, hierfür bietet nun Ikea in Schweden ein großartiges Beispiel. Anlässlich der Eröffnung eines Ikea Hauses in Malmö im Herbst diesen Jahres sollten die potenziellen Käufer beteiligt werden. Man entschied sich zur Nutzung eines Standartfeatures von Facebook: das Markieren von Dingen oder Personen auf Bildern. Der Erfolg war durchschlagend. Seht selbst nach dem *klick

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Lautstark geht mit Oliver Korittke und Beck’s auf Music Experience Tour

Die Beck’s Music Experience geht auf Tour und wir durften das Konzept dafür entwickeln und umsetzen. Wir konnten Oliver Korittke als Host gewinner, der uns eine Menge Arbeit abnimmt, wie der folgende Film eindeutig zeigt… also nahelegt… suggeriert…

Konzept und Idee entwickelt von Laustark

Weitere Informationen zur Kampagne in den kommenden Tagen.

Gedanken zu Stop Motion, viral und moderner Werbung

Ok, Stop Motion ist gestern. Altmodisch und hat immer etwas von Steampunk Bewegung. Und gleichzeitig bin ich der Meinung, dass sich in dieser Technik ein noch zu selten gehobenes Potenzial für virale Werbung verbirgt. Allerdings braucht es dafür Mut und natürlich den passenden Kontext. In wenigen anderen visuellen Ausdrucksformen kann man so elegant die eigene Werbeaussage selbstironisch brechen und damit einen unterhaltsamen Abstand zum Werbecliphaften, das so vielen Werbe-Virals anhaftet, herstellen. Und gleichzeitig einfach eine groovende Einheit zwischen Film- und Musik-Rhythmus schaffen. Werbung im Internet muss unterhalten, virals müssen Spaß machen und inspirieren, damit sie weitergeleitet werden. Nehmen wir als Beispiel das folgende Video einer 70er Punk Band und stellen uns einfach mal vor, der Text ist ein Werbetext, der eine Geschichte um ein Produkt erzählt, ruhig mit klaren Werbebotschaften, die gleichzeitig durch die Bilder illustriert und durch die Art der Produktion ironisch gebrochen werden.

Natürlich gibt es so etwas bereits vereinzelt, aber einfach noch viel zu selten. Oder sehe ich das falsch?

(via)

Obst und Gemüse sind unmusikalisch? Von wegen!

Fruitmob in New York Der Kaugummi Hersteller Trident und die bereits des öfteren durch scheinbar sinnlose aber letztlich sehr kluge Aktionen zu Berühmtheit gelangte Schauspielertruppe Improv Everywhere räumen gründlich mit dem Vorurteil auf, dass Obst und Gemüse lediglich gesund, in reifem Zustand wohlriechend und hübsch anzusehen, ansonsten allerdings langweilig sind.

Die Aufbabe bestand darin, für ein neues Fruchtkaugummi die in Bezug auf Marketingaktionen höchstmöglich abgestumpften New Yorker zu beeindrucken und gleichzeitig ein virales Video zu kreieren, das dann den Sponsor transportiert. Beides ist beeindruckend gelungen, indem ein für Aussenstehende spontan wirkendes Musical rund um das Liebesglück einsamer Früchte in einem Fruchtcocktail mitten in einem Gemischtwarenladen im New Yorker Stadtteil Queens realisiert wurde. Auch die Einbindung des Sponsors ist vorbildlich zurückhaltend, was meines Erachtens die Wirkung für den Sponsor wesentlich erhöht. Es wird ein emotionaler Moment geschaffen und der Zuschauer ist tatsächlich offen, zu erfahren, wer das möglich gemacht hat.

Leider habe ich nirgendwo eine Antwort auf die Frage gefunden, ob die schwangere Schauspielerin tatsächlich hochschwanger mitgespielt hat, oder ob es sich um eine Zielgruppenorientierte Inszenierung handelt. Wenn sie schwanger war, wird es sicher ein musikalisches Kind… Video nach dem *klick

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Musik + Milch = Käse? Well…

Im allgemeinen bringt man die Kommunikation für Molkereiprodukte ja eher weniger mit Rockmusik zusammen. Überhaupt übt sich die Milchwirtschaft in Bezug auf innovative und mit Gewohnheiten brechende Werbeformate ja eher in höflicher Zurückhaltung. Wir wissen nicht, ob ein noch geheim gehaltener, neu entdeckter Gärungsprozess und die daraus entstandenen nicht gesetzeskonformen Substanzen oder schlicht ein Ausbruch von Mut und Aufbruchswillen zu der im Moment durch das Netz geisternden Rock-Oper Battle for Milquarius von Goodby, Silverstein & Partners geführt haben. Was wir wissen: Das ist mal eine verdammt abgefahrene, unterhaltsame und streckenweise richtig mitreissende Art, Milch zu bewerben. Eine Rockoper mit Barbarella Anleihen, die hemmungslos und mit durchaus erfrischend ironischer Rücksichtslosigkeit auf Gepflogenheiten der Political Correctness einen vollkommen sinnfreien Kampf um das “White Gold” in Szene setzt. Köstlich!

hier gibt es schon mal einen Trailer, die Aktionswebseite mit dem kompletten 20 Minütigen Werk gibt es hier.

YouTube Preview Image

Spieltrieb + Musik = Prima Viral!

Piano StairsWie man aus dem Spieltrieb der Menschen in Verbindung mit der jedem innewohnenden Lust an Klang und Musik ein Virales Video macht, das auf sympathische Weise das eigene Umweltengagement in Szene setzt und Spaß macht, demonstriert Volkswagen Schweden in dem folgenden Video. “We believe that the easiest way to change people’s behaviour for the better is by making it fun to do. We call it The fun theory.” heisst es im Video. Wahrscheinlich auch auf der Aktionssteite, aber ich verstehe leider kein Schwedisch. Wieso gibt es sowas nicht in Deutschland? Denkt man, das Deutsche nur über Leiden funktionieren? Mehr Mut bitte! Video nach dem *klick Continue reading

Noch mehr Fassadenprojektionen

http://www.easyweb.fr/en/english.htmlNachdem wir im Juli bereits einmal in den Links auf beeindruckende Fassadenprojektionen der Gruppe Urbanscreen hingewiesen hatten, hier noch ein Beispiel, was man Nachts mit Häuserfassaden alles anstellen kann. Und da geht noch nicht mal was bei kaputt! ;-) Gezeigt werden Projekte des Französischen Unternehmens Easyweb, die sich auf Projektionsinstallationen spezialisiert haben. Illusion frei nach dem *klick!

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Anotherone comes with music: Dell kooperiert mit Napster

Logo DellDas Nokia Beispiel macht Schule: nun kooperiert Dell pünktlich zum Weihnachtsgeschäft mit Napster und bietet ein Jahr lang kostenlos Zugriff auf das gesamte Streamingrepertoire des Dienstes, plus 60 dauerhafte Downloads, wie die Musikwoche berichtet. Ab November sind die “Musiklaptops” dann auch über Best Buy in Deutschland zu kaufen. Damit hat sich ein weiteres im Grunde Musikfremdes Unternehmen entschieden, Musik als Marketingtool zu nutzen, dieser Trend wird sich sicher noch verstärken, wenn wie in diesem Fall eine allgemeine Win Situation entsteht: Die Laptop-Käufer bekommen kostenfreie Musik, der Computer-Hersteller bekommt ein emotionales Verkaufsargument, Napster bekommt Aufmerksamkeit und Umsatz und die Künstler Einnahmen. Fein.

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