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Das Elend Power Point oder: Hirn in Aspik vs. Präsentationserfolg
Geschrieben am 19. Juni 2009 3 KommentareOk, es ist zugegeben ein wenig off topic in diesem Blog, aber nach jahrelangem Leiden in den Präsentationsräumen von Agenturen, Kunden, Universitäten und und und… ist es mir ein Fest, auf die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Fachmagazins “International Journal of Innovation and Learning” hinzuweisen, über die Frank Pantalong auf spiegel.de gerade einen sehr unterhaltsamen Artikel veröffentlicht hat (http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,630918,00.html).
Wir alle sind ständig darauf angewiesen, Ergebnisse, Konzepte, Vorschläge etc. zu präsentieren. Das Mittel der Wahl für die Erstellung von Präsentationen ist dabei zumeist: Power Point. Gleichzeitig weiss eigentlich jeder mit Präsentationserfahrung, dass der natürliche Fressfeind der Aufmerksamkeit und Aufnahmebereitschaft für neue Inhalte heißt: Die Power Point Präsentation. Wie?!?
Eigentlich ist es ganz einfach und das Zentrale Phänomen heisst: Text-Bild-Schere. Das Bild überlagert in der Wahrnehmung den Text. Insbesondere das bewegte Bild. Irritierender Weise ist die Konsequenz, je mehr ich auf der Folie sehen kann, je bunter und animierter die geliebte Präsentation gestaltet ist, desto weniger Informationen bleiben hängen, WENN dabei gleichzeitig geredet wird. Also: Entweder Bild zeigen, oder reden. Wenn also die nächste Präsentation ansteht, einfach mal zur Vorbereitung zehn Minuten über den Satz „ich gelobe die Text-Bild-Schere zu beachten“ meditieren, auf Animationen möglichst verzichten und Grafiken und Text möglich klar synchronisieren. Den Zuhörern bleibt viel Leid erspart und von den hart erarbeiteten Inhalten bleibt auch wirklich etwas hängen. … ehm … also … wenn man dann auch Inhalte hat, nech… *hüstel* … ansonsten kommt man schnell rüber wie der Vortragende in folgendem Video.
