von iPads und … ehm … gitPads…!?!

iPad DJ App

Während alle Welt sich den Kopf darüber zerbricht, ob das iPad von Apple den nun das neue Wunderding oder der größte Quatsch aller Zeiten ist, präsentiert die de:Bug bereits eine erste DJ-App für das Gerät – meiner Meinung nach eine sinnvoll mögliche Anwendung für das Gerät. Sieht noch etwas holperig aus, könnte aber einiges an Potenzial haben. Es bleibt abzuwarten, was die Entwickler aus der neuen Plattform noch rausholen.

Was man noch so alles mit Touch Screens anstellen kann, zeigen die Entwickler von Misa-Digital, mit ihrer Touch-Screen kontrollierten – äh – ja was eigentlich? Hm… eigentlich ist es ein wie eine Gitarre zu spielender Synthesizer, der mittes eines Touchscreens gesteuert wird. Die linke Hand bewegt sich wie auf einem Gitarrengriffbrett und legt so Tonhöhen, Akkorde etc. fest. Die rechte steuert auf dem Touchscreen, was mit den Tönen passiert. Hat vielleicht nicht ganz so große Marktchancen wie das Apple-Gerät ist aber schlicht… awesome…

Misa Digital Controler

Ausserdem zeigt die Entwicklung von Misa Digital aus Australien, dass das beste Rezept für einen viralen Erfolg immer noch ein sexy und kontrovers diskutierbares PRODUKT ist, wie sich der Kollege Roland Kühl-v.Puttkammer vom Werbeblogger freut… Das Produktvideo hat bereits über 1 Mio Abrufe und die Kommentare rangieren von “must have” bis “sucks”. Aber seht selbst…

Videos nach dem *click

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Reisetip zum Wochenende: Gitarrenfinken in London

Gitarrenfinken in LondonZum Wochenende ein Reisetip für eine Ausstellung, die ab dem 27.02.2010 in London stattfinden wird. Der französische Künstler, Musiker und Komponist Céleste Boursier-Mougenot arbeitet im Grenzbereich zwischen Musik und bildender Kunst. Für Installationen “Instrumentalisiert” er auch schon mal einen Schwarm Zebrafinken, die dann auf E-Gitarren Sounds produzieren, die der legendären Gang of Four würdig sind und dennoch eine geradezu meditative Stimmung verbreiten… Aber seht selbst, nach dem *click

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Drogenberatung mit… Höcker

Das Drogenberatung weder schockierend, gestellt aufrüttelnd oder unappetitlich sein muss, zeigt wunderschön dieses in eher lyrischen Bildern gefilmtes Video der australischen Drogenberatung. Geschichte und Setting sind gezielt gegen das Thema gewählt, trotzdem wird klar und mit hohem Erinnerungswert dargestellt, worum es geht, ohne dass dies plakativ gerät. Super!

YouTube Preview Image

(via)

Ninja-Unboxing

Noch nie von Patrick BoivinNinja Unboxing by Patrick Boivin gehört? Das sollte so nicht bleiben. Der Frankokanadische Video- und Animationskünstler hat u.a. ein sich derzeit viral verbreitendes Video geschaffen, in dem drei animierte Mini-Ninjas in bester Ninja-Art ein Nexus One auspacken. Leider wird der finale Verteilungskampf nicht gezeigt – aber da lag der Schwerpunkt sicher auf dem Produkt. Großartig gemacht, unterhaltsam und doch eindeutige Werbebotschaft. Dass er allerdings auch ganz anders kann, zeigt Boivin in einem anderen Video, wie die Kollegen vom Werbeblogger zeigen. Aber jetzt erstmal: Mini-Ninja-Nexus-Unboxing-HIIAH!!!  *click

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Atemberaubend fotorealistisches CG-Video

Third&SeventhEigentlich geht es in unserem Blog ja vorrangig um Musik- und Werberelevante Themen, allerdings können wir euch dieses unfassbare Showreal von Alex Roman nicht vorenthalten (immerhin hat er auch die Musik selbst editiert… ;-) )

Beim Anschauen des Videos sollte man im Kopf haben, dass es wirklich KOMPLETT, also ganz und gar animiert ist. Sicherlich gibt es die eine oder andere Vorlage, die nicht am Computer entwickelt wurde, wie der Künstler in den Kommentaren zu seinem Video auf Vimeo selbst herausstellt:

“I think i must make it clear. There are a few non-CG elements in the shortfilm: photographer (shot on greenscreen), pigeons, timelapsed growing flowers, flying airplane and sky backgrounds.”

Vor dem Hintergrund dieses “Geständnisses” seht euch das Video an. Man fragt sich unwillkürlich, was man mit dieser Technik alles anstellen kann und nicht jede Antwort gefällt mir. Dieses Video jedoch ist schlicht atemberaubend schön. Bitte möglichst im Fullscreen Modus ansehen…

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Video für die Mittagspause: “Signs”

"Signs"Schweppes zeigt mit diesem viral-Video, das von Mashable gerade auf Platz zwei der 10 innovativsten Virals des Jahres gewählt wurde, dass das Dogma “Virals müssen kurz sein und knallen” zu kurz greift. Was stimmt ist ganz trivial: Virals müssen einfach gut sein. Diesen Schluss hatte ja bereits die Milch-Rock-Oper “Battle for Milquarius” des Amerikanischen Milchproduzentenverbandes nahegelegt, die wir vor einiger Zeit hier vorgestellt haben. Auf Platz eins sind übrigens die irren Fahrradstunts von Danny McAskill, die wir hier auch gepostet haben.

Schweppes macht mit “Signs” eine Menge richtig: Die Markenpräsentation ist sehr zurückhaltend und beschränkt sich auf die Verwendung von Schweppes Getränken (ausschliesslich). Das ganze ist eingebettet in ein Schweppes Kurzfilmfestival, das wiederum mit solch qualitativ hochwertigen Beiträgen sicher schnell Reputation erlangen wird. Mit Peter Hughes wurde ein Regisseur verpflichtet, der sich traut, die Liebesgeschichte langsam aber gefühlvoll aufzubauen. Ausgangspunkt ist der langweilige Büroalltag eines Mitarbeiters, der in einer fremden Stadt recht einsam morgens aufsteht, zur Arbeit geht und sich permanent nach Kontakt sehnt… also eigentlich eine 08/15 Situation, in die sich jeder hineinversetzen kann. Das spannende ist, wie die Geschichte erzählt wird, mit sparsamen, drängenden Bildern, weitgehend ohne gesprochene Sprache – sie beginnt langsam, zieht den Zuseher so in ihren Bann, dass man wirklich wissen will, wie es weitergeht. Die Musik von Dimitri Golovko tut ihr übriges um die Wirkung der Geschichte zu verstärken. Geschickterweise kann man sie direkt als DRM freien Download per Link aus dem Video erwerben. Der immerhin 12 min lange Kurzfilm kommt so auf nun fast 3,3 Mio Abrufe, nach dem Posting auf Mashable  dürften es noch einmal deutlich mehr werden. Eine runde Sache, Kollegen! Video nach dem *click

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Wochenendvideos!

Bild 3Kurz vor dem Wochenende noch zwei wunderbare Videos. Werbung das eine, Hommage an einen Künstler und die Künstler, die ihm täglich huldigen das andere. Ersteres ist ein neues Viral Video, das Grey London für Toshiba erstellt hat um sowohl die gestochen scharfe Bildqualität der neuen Fernseher zu demonstrieren, als auch die Möglichkeiten der Kameras der Marke. Zweiteres ist ein Videoprojekt des Grafikers Arnoud Jourdain, der damit Serge Gainsbourgh huldigt. Beide Videos nach dem *klick

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Wie Ikea Facebook kreativ nutzt und nebenbei zeigt, wie Social Media Kommunikation funktioniert.

Alle reden von Social Media. Am besten kann man im Moment als Agentur verdienen, indem man dem Kunden teuer noch eine “Social Media Kampagne” verkauft. Dumm nur, dass sich die meisten “Social Media Kampagnen” weiterhin auf das Senden von Informationen beschränken, d.h. die Nutzer der jeweiligen Plattformen informieren und nur wenig Raum zur kreativen Mitgestaltung geben. Damit wird in der Regel das volle Potenzial von Social Media nicht einmal annähernd ausgeschöpft. Das ist auch nicht so einfach, riskiert man doch bei offener Kommunikation immer, dass man die Kontrolle verliert und die Kampagne nach hinten losgeht. Und überhaupt, wie soll denn das gehen, die Nutzer zu beteiligen? Nun, hierfür bietet nun Ikea in Schweden ein großartiges Beispiel. Anlässlich der Eröffnung eines Ikea Hauses in Malmö im Herbst diesen Jahres sollten die potenziellen Käufer beteiligt werden. Man entschied sich zur Nutzung eines Standartfeatures von Facebook: das Markieren von Dingen oder Personen auf Bildern. Der Erfolg war durchschlagend. Seht selbst nach dem *klick

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Arte Doku “Noten und Neuronen”

arte "Noten und Neurone" ScreenshotJa, es gibt einen Grund, weshalb ich der GEZ jeden Monat Geld überweise. Nein, nicht damit dieses Geld sinnlos für Fußballübertragungsrechte verpulvert wird (sorry Jungs). Ich zahle, weil es arte gibt. Und weil arte so großartige Dokumentationen wie diese produziert, die sich sonst kaum noch ein Sender leistet: “Noten und Neuronen”. Musiker und Vokalkünstler Bobby McFerrin und der Neurowissenschaftler Daniel Levitin gehen der Frage nach, wieso Musik solche Macht über uns hat und kommen zu dem Schluss, dass diese Macht eventuell sogar noch größer ist, als ursprünglich angenommen. Aber wieso hat Musik eigentlich diese Wirkung auf uns? Ein äußerst interessanter Beitrag, für den man sich etwas Ruhe nehmen sollte (Gesamtlänge etwas über 100 Minuten).

Bemerkenswert ist, dass die Sendung nun auch als Episodenfolge bei youtube verfügbar ist. Danke arte! Continue reading

Ich seh doch, was ich sehe… oder?!? Nö!

credit: Al SeckerGerade ging das Monaco Media Forum 2009 zu Ende, das eine Reihe mehr oder minder bekannter Konfrontationen zwischen Vertretern “alter” und “neuer” Medien geboten zu haben scheint, traut man den Berichten. Bemerkenswert erscheint in diesem Zusammenhang die Auswahl des Abschlussvortrags von Al Seckel, den man auch als Kommentar der laufenden Diskussionen zwischen online und offline Medien verstehen kann: Al Seckel führt gnadenlos vor, wie wir Sklaven einmal gelernter Deutungsmuster unseres Hirns sind. Wider besseren Wissens rasten Bilder, die zuvor als optische Täuschung entlarvt wurden, genau so wieder im Hirn ein, wie wir sie zu Anfang gesehen haben.

“Perhaps your own world view is preventing you from seeing, recognizing, and internalizing some ideas that fall outside of your own world view, or coul be interpreted differently by others from the way you “know” them to be true.” (Al Seckel)

Hm… eigentlich egal ob es dabei um Medienkrise, Marketing Internet, Wirtschaft, Beziehungen oder Klimawandel geht, oder?

verunsichert wird nach dem *klick

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