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  • Play – Realität ist die Fiction des Traumes

    Geschrieben am 19. März 2010 Peter Keine Kommentare

    playDer knapp 20 Minuten lange aber sehr lohnenswerte Kurzfilm von David Kaplan und Eric Zimmermann spielt mit dem Szenario, dass Gameswelten und -controller so wirklichkeitsnah werden, dass sie praktisch nicht mehr von der Realität unterscheidbar sind. Menschen spielen Charaktere, die Charaktere spielen, die Träume träumen… wie eine endlos ineinandergeschachtelte Matroschka schält sich der Film von Spielebene zu Spielebene und lässt den Zuschauer im unklaren, ob die Realität je erreicht wird – tatsächlich erscheint das kurze Start-Menue, dass den Spieler vor die Wahl  Exit / Play stellt, der einzige Bezug zu einer wie auch immer gearteten Realität zu sein. Diese wird allerdings nie erreicht, da reflexhaft “play” gewählt wird. Angesichts neuerer Erkenntnisse über die Auswirkungen von Computergames auf das Hirneigene Belohnungssystem eine denkbare wenn auch hoffentlich nicht zutreffende Vorstellung, erscheint es doch so viel einfacher, das verkorkste Blind Date mal eben durch ein beherzt gerufenes “Reset!” wieder von vorn zu starten…

    Play ist Teil einer Kurzfilmreihe auf futurestates, wo es auch weitere Hintergründe und ein durchaus interessantes Making of zu sehen gibt. Das Projekt präsentiert derzeit 11 verschiedene Visionen von Zukunft, die von verschiedenen Filmemachern realisiert wurden. Spannend!

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  • OK GO – Video der Extraklasse

    Geschrieben am 4. März 2010 Peter Keine Kommentare

    OK GO - This Too Shall PassIm Moment tobt ein fantastisches Musikvideo durchs Netz, das ich hier auch unbedingt posten muss. Abgesehen davon, dass ich selten ein so unterhaltsames und perfekt in einem Take (!) durchchoreografiertes Video gesehen habe, bei dem man mit jedem Anschauen neue Details entdecken kann, weil der Wahnwitz so schnell an einem vorbeirauscht, dass einem fast schwindelig wird, muss ich der Band meine Hochachtung aussprechen: einige Stunts erfordern schon ein hohes Mass an Gottvertrauen… Bitte Vollbildmodus aktivieren! Enjoy!

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  • Aber Sophie…!?!?

    Geschrieben am 25. Februar 2010 Peter Keine Kommentare

    Renault Twingo Spot FrankreichRenault Frankreich vermittelt mir gerade das Gefühl in einem Werbe-Spot Entwicklungsland zu leben. Nicht dass der Spot herausragende tricktechnische oder sonstige ästhetische Massstäbe setzt oder durch besonders clevere Schnitte glänzte. Eigentlich ist er ganz konvenionell gemacht. Was mich umgeworfen hat, ist wie elegant hier mit einer frechen kleinen Story Werbung gemacht wird, die das Auto in einem Spot sowohl für Senioren als auch für junge Erwachsene positioniert, und das einfach nur mit dem Satz: “Aber Sophie…!?!? Seit wann magst du Erdbeeren?” Wenn so eine coole Oma Twingo fährt, kann das kein schlechtes Auto sein… Video nach dem Klick!

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  • Fake Ad: Nolan’s Cheddar

    Geschrieben am 24. Februar 2010 Peter Keine Kommentare

    Nolan's Cheddar (John Nolan)Schon mal was von Nolan’s Cheddar gehört? Ich gebe zu, dass mir dieser Käse bislang gänzlich unbekannt war. Anscheinend wird er mit dem Claim “Seriously Strong” vermarktet… Well, wenn es ihn denn gäbe. Es gibt ihn aber nur in der Vorstellungswelt von John Nolan, einem Trickfilmer und Animatronics-Experten, dessen Werk unter anderem auch bereits in Filmen wie “Hellboy 2, The Golden Army” oder “Harry Potter & The Goblet Of Fire” zu sehen war. Für letzteren hat er das gruselig realistische animatronische Modell der Figur Voldemort als greises Baby geliefert. Wie das geht und wie er die Fake Ad zu Nolan”s Cheddar realisieren konnte ohne einer realen Maus etwas zu Leide zu tun, ja ohne eine Maus auch nur einzusetzen, kann man in seinem Showreal zu Animatronics in Ansätzen sehen. Was mich in Bezug auf unseren Blog besonders begeistert, ist sein gezielter Einsatz von Musik, die der Geschichte um die fröhlich Käsegierige Maus ohne Worte erzählt. Solche Werbung wünsche ich mir für Käse! Enjoy nach dem *click!

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  • Embrace Life

    Geschrieben am 8. Februar 2010 Peter Keine Kommentare

    Werbung für Sicherheitsthemen beim Autofahren gibt sich hierzulande ja meist eher als Schocktherapie: Todesanzeigen auf Plakatwänden, Unfallfotos, ernst dreinblickende OP-Teams (”rasen Sie, wir kümmern uns um den Rest”). Das Thema Sicherheit ist ernst, der Autofahrer an sich offensichtlich unvernünftig und muss immer wieder zu seinem Glück ermahnt, geschockt, erzogen werden. Es scheint nicht wirklich im Denkhorizont der Macher zu liegen, dass man das Thema auch ganz anders angehen könnte: Positiv, emotional, ergreifend, herzerwärmend, ohne Worte. Die britische Initiative “Sussex Safer Roads” stellt einen Spot vor, der meines Erachtens nach wesentlich nachhaltiger wirken dürfte, da er das Thema Sicherheitsgurt positiv emotional umsetzt und dabei das Kunststück hinbekommt, zu Tränen zu rühren ohne zu nerven. Ein Paradebeispiel dafür, wie man durch geschickten Perspektivwechsel ein trockenes, ernstes Thema geschickt beleben und nachhaltig Wirkung erzielen kann. Thumbs up!

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  • Wahnwitz zum Wochenende: Beardyman live at The Underbelly

    Geschrieben am 5. Februar 2010 Peter Keine Kommentare

    Wir haben hier schon einiges präsentiert, was Menchen mit ihrer Stimme anstellen können, unter anderem Dub FX, der mit seiner Mischung aus Beatboxing und Vocals komplette Songs aufbaut. Nun finde ich hier eine Performance des britischen Künstlers Beardyman, der in seinen Shows die Elemente Stand Up Comedy, Beatboxing und Houseparty mixt. Unfassbar kreative und immer wieder überraschende 58 Minuten. Genau das Richtige zum Wochenende! Enjoy!

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  • von iPads und … ehm … gitPads…!?!

    Geschrieben am 2. Februar 2010 Peter 1 Kommentar

    iPad DJ App

    Während alle Welt sich den Kopf darüber zerbricht, ob das iPad von Apple den nun das neue Wunderding oder der größte Quatsch aller Zeiten ist, präsentiert die de:Bug bereits eine erste DJ-App für das Gerät – meiner Meinung nach eine sinnvoll mögliche Anwendung für das Gerät. Sieht noch etwas holperig aus, könnte aber einiges an Potenzial haben. Es bleibt abzuwarten, was die Entwickler aus der neuen Plattform noch rausholen.

    Was man noch so alles mit Touch Screens anstellen kann, zeigen die Entwickler von Misa-Digital, mit ihrer Touch-Screen kontrollierten – äh – ja was eigentlich? Hm… eigentlich ist es ein wie eine Gitarre zu spielender Synthesizer, der mittes eines Touchscreens gesteuert wird. Die linke Hand bewegt sich wie auf einem Gitarrengriffbrett und legt so Tonhöhen, Akkorde etc. fest. Die rechte steuert auf dem Touchscreen, was mit den Tönen passiert. Hat vielleicht nicht ganz so große Marktchancen wie das Apple-Gerät ist aber schlicht… awesome…

    Misa Digital Controler

    Ausserdem zeigt die Entwicklung von Misa Digital aus Australien, dass das beste Rezept für einen viralen Erfolg immer noch ein sexy und kontrovers diskutierbares PRODUKT ist, wie sich der Kollege Roland Kühl-v.Puttkammer vom Werbeblogger freut… Das Produktvideo hat bereits über 1 Mio Abrufe und die Kommentare rangieren von “must have” bis “sucks”. Aber seht selbst…

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  • Reisetip zum Wochenende: Gitarrenfinken in London

    Geschrieben am 22. Januar 2010 Peter Keine Kommentare

    Gitarrenfinken in LondonZum Wochenende ein Reisetip für eine Ausstellung, die ab dem 27.02.2010 in London stattfinden wird. Der französische Künstler, Musiker und Komponist Céleste Boursier-Mougenot arbeitet im Grenzbereich zwischen Musik und bildender Kunst. Für Installationen “Instrumentalisiert” er auch schon mal einen Schwarm Zebrafinken, die dann auf E-Gitarren Sounds produzieren, die der legendären Gang of Four würdig sind und dennoch eine geradezu meditative Stimmung verbreiten… Aber seht selbst, nach dem *click

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  • Drogenberatung mit… Höcker

    Geschrieben am 21. Januar 2010 Peter Keine Kommentare

    Das Drogenberatung weder schockierend, gestellt aufrüttelnd oder unappetitlich sein muss, zeigt wunderschön dieses in eher lyrischen Bildern gefilmtes Video der australischen Drogenberatung. Geschichte und Setting sind gezielt gegen das Thema gewählt, trotzdem wird klar und mit hohem Erinnerungswert dargestellt, worum es geht, ohne dass dies plakativ gerät. Super!

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    (via)

  • Ninja-Unboxing

    Geschrieben am 20. Januar 2010 Peter 1 Kommentar

    Noch nie von Patrick BoivinNinja Unboxing by Patrick Boivin gehört? Das sollte so nicht bleiben. Der Frankokanadische Video- und Animationskünstler hat u.a. ein sich derzeit viral verbreitendes Video geschaffen, in dem drei animierte Mini-Ninjas in bester Ninja-Art ein Nexus One auspacken. Leider wird der finale Verteilungskampf nicht gezeigt – aber da lag der Schwerpunkt sicher auf dem Produkt. Großartig gemacht, unterhaltsam und doch eindeutige Werbebotschaft. Dass er allerdings auch ganz anders kann, zeigt Boivin in einem anderen Video, wie die Kollegen vom Werbeblogger zeigen. Aber jetzt erstmal: Mini-Ninja-Nexus-Unboxing-HIIAH!!!  *click

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